活动预告 || Veranstaltungen

不来梅中国电影周 / Chinesische Filmwoche Bremen 2026
Juni
11
bis 20. Juni

不来梅中国电影周 / Chinesische Filmwoche Bremen 2026

Chinesische Filmwoche Bremen 2026
5 Filme und 6 Aufführungen, 11. - 20. Juni, Bremen

Eine filmische Reise durch das alte und moderne China

Die erste Chinesische Filmwoche in Bremen lädt Sie dazu ein, China aus neuen Perspektiven zu entdecken – poetisch, bewegend und überraschend aktuell.

Sechs Filmabende präsentieren ein vielfältiges Panorama: von preisgekröntem Autorenkino über visuell beeindruckende Animation bis hin zu pointierten gesellschaftlichen Beobachtungen.

Zwischen Tradition und Gegenwart, zwischen individueller Suche und gesellschaftlichem Wandel entfalten diese Filme ein facettenreiches Bild eines Landes im Umbruch.

Erleben Sie China – im Kino.


Kaufen Sie Eintrittskarten für 3 verschiedene Filme, erhalten Sie eine kostenlose Eintrittskarte für das Mittherbstfest-Konzert am 25. September im Wert von 26 Euro.


11.06.2026 um 20:00 Uhr // Arthouse/Mystery/Drama // Filmlänge: 116 min // FSK: 12

长江图 (Crosscurrent, 2016) – mit englischen Untertiteln

Der Film Crosscurrent ist ein poetisches Filmdrama des Regisseurs Chao YANG. Erzählt wird die Geschichte des jungen Kapitäns Gao Chun, der mit einem Frachtschiff den Yangtze-Fluss flussaufwärts reist. Während der Fahrt begegnet er immer wieder einer geheimnisvollen Frau, die scheinbar gleichzeitig an verschiedenen Orten und Zeiten existiert. Realität und Erinnerung beginnen zu verschwimmen, und die Reise wird zu einer Suche nach Liebe, Vergangenheit und innerer Orientierung.

Der Film zeichnet sich durch seine außergewöhnliche visuelle und erzählerische Gestaltung aus. In ruhigen, meditativen Bildern wird der Fluss zur zentralen Metapher: als Symbol für Zeit, Geschichte und das menschliche Bewusstsein. Die Verbindung von Landschaft, Poesie und philosophischer Reflexion verleiht dem Film eine besondere Tiefe, die sich deutlich von klassischen Erzählstrukturen unterscheidet. Die Bildsprache ist bewusst entschleunigt und lädt das Publikum dazu ein, den Film eher zu erleben als nur zu verfolgen.

Auch international wurde Crosscurrent stark beachtet: Der Film gewann den Silbernen Bären für eine herausragende künstlerische Leistung (Kamera) bei den Internationale Filmfestspiele Berlin. Diese Auszeichnung zählt zu den bedeutendsten Preisen im internationalen Kino und unterstreicht die künstlerische Qualität des Films.

Internationale Kritiker würdigten insbesondere die außergewöhnliche Bildästhetik und die poetische Erzählweise. Der Film wurde als „visuell hypnotisch“ und als „meditative Erfahrung“ beschrieben. Gleichzeitig wurde hervorgehoben, dass die narrative Struktur bewusst offen und anspruchsvoll ist, was den Film vor allem für ein kunstinteressiertes Publikum besonders reizvoll macht.

Crosscurrent ist damit kein konventioneller Spielfilm, sondern ein künstlerisches Werk, das die Grenzen zwischen Film, Poesie und Philosophie auflöst. Er bietet eine eindringliche Reflexion über Zeit, Erinnerung und die Beziehung zwischen Mensch und Natur – getragen von der zeitlosen Symbolik des Yangtze-Flusses.


12.06.2026 und 20.06.2026 um 20:00 Uhr // Animationsfilm/Romantische Legende // Filmlänge: 99 min // FSK: 12

白蛇:缘起 (White Snake, 2019) – mit deutschen Untertiteln

Sichern Sie sich Ihre Tickets!

Termin am 12.06.2026

Termin am 20.06.2026

Der Animationsfilm White Snake – Origin erzählt die Vorgeschichte der berühmten chinesischen Legende der „Weißen Schlange“. Im spätzeitlichen China verliert die Dämonin Xiao Bai nach einer geheimen Mission ihr Gedächtnis und wird von dem jungen Schlangenfänger Xu Xuan gerettet. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach ihrer Vergangenheit und entwickeln dabei eine zarte, zugleich verbotene Liebe zwischen Mensch und Dämon. Der Film verbindet Romantik, Abenteuer und Fantasy und stellt grundlegende Fragen nach Identität, Schicksal und der Grenze zwischen Mensch und „Anderssein“.

Visuell beeindruckt der Film durch eine eigenständige Ästhetik, die stark von der traditionellen chinesischen Tuschemalerei und Landschaftskunst inspiriert ist. Atmosphärische Naturbilder, fein gestaltete Details und dynamische Actionszenen schaffen ein visuelles Erlebnis, das sich an internationalen Standards orientiert und gleichzeitig eine unverwechselbare kulturelle Handschrift bewahrt.

Auch international fand der Film große Beachtung: Er wurde unter anderem beim Annecy International Animation Film Festival nominiert – dem weltweit wichtigsten Festival für Animationsfilm – sowie beim Animation Is Film Festival in den USA präsentiert. Diese Festivalteilnahmen zeigen, dass der Film als bedeutender Beitrag der chinesischen Animationskunst auf globaler Ebene wahrgenommen wird.

Internationale Kritiker hoben vor allem die visuelle Qualität und die poetische Atmosphäre hervor. Der Film wurde als „visuell beeindruckend“ und als „gelungene Verbindung von Liebesgeschichte und Fantasy-Abenteuer“ beschrieben. Gleichzeitig wurde angemerkt, dass die Erzählstruktur stellenweise komplex sei – ein Aspekt, der jedoch auch seine kulturelle Eigenständigkeit unterstreicht.

White Snake – Origin ist somit weit mehr als eine Neuverfilmung eines klassischen Stoffes: Der Film schlägt eine Brücke zwischen traditioneller chinesischer Kultur und moderner internationaler Filmkunst und erzählt eine zeitlose Geschichte über Liebe, Erinnerung und die Freiheit, den eigenen Weg zu wählen.


13.06.2026 um 20:00 Uhr // Drama/Romanze // Filmlänge: 123 min // FSK: 12

好东西 (Her Story, 2024) – mit deutschen Untertiteln

Der Film Her Story ist ein feinfühliges zeitgenössisches Drama über Beziehungen, Rollenbilder und das Leben moderner Frauen. Im Zentrum steht eine junge Mutter, die nach einer Trennung versucht, ihr Leben neu zu ordnen. Zwischen Kindererziehung, beruflichen Herausforderungen und neuen Bekanntschaften beginnt sie, ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse bewusster wahrzunehmen.

Die Handlung entfaltet sich in alltäglichen Situationen und Begegnungen, die zugleich humorvoll und nachdenklich sind. Der Film verzichtet bewusst auf große dramatische Wendungen und konzentriert sich stattdessen auf die leisen Veränderungen im Inneren der Figuren. Themen wie Selbstbestimmung, emotionale Unabhängigkeit und die Suche nach einem eigenen Lebensentwurf stehen im Mittelpunkt.

Stilistisch zeichnet sich der Film durch eine natürliche, fast dokumentarische Erzählweise aus. Dialoge wirken authentisch und lebensnah, während die Inszenierung Raum für Zwischentöne lässt. Gerade diese Zurückhaltung verleiht dem Film seine besondere Wirkung und ermöglicht eine starke Identifikation mit den Figuren.

Auch international wurde Her Story auf Filmfestivals präsentiert und als Beispiel für das moderne chinesische Autorenkino wahrgenommen. Die universellen Themen – Liebe, Familie und persönliche Entwicklung – sprechen ein globales Publikum an und machen den Film über kulturelle Grenzen hinweg verständlich.

Internationale Kritiker lobten insbesondere die subtile Erzählweise und die glaubwürdige Figurenzeichnung. Der Film wurde als „einfühlsam und ehrlich“ beschrieben, da er das Leben ohne Überdramatisierung zeigt und gerade dadurch eine nachhaltige emotionale Wirkung entfaltet. Hervorgehoben wurde zudem, dass der Film einen differenzierten Blick auf weibliche Lebensrealitäten bietet.

Her Story ist somit ein ruhiger, aber eindringlicher Film über das moderne Leben –
eine Geschichte über Selbstfindung, Beziehungen und die kleinen, aber entscheidenden Veränderungen im Alltag.


17.06.2026 um 20:00 Uhr // Drama/Familienfilm // Filmlänge: 106 min // FSK: 12

出走的决心 (Like a Rolling Stone, 2024) – mit englischen Untertiteln

Der Film Like a Rolling Stone erzählt die wahre Geschichte einer Frau, die sich nach Jahrzehnten eines fremdbestimmten Lebens zu einem radikalen Neuanfang entschließt. Im Mittelpunkt steht Li Hong (basierend auf einer realen Person), die ihr Leben lange Zeit den Erwartungen von Familie und Gesellschaft untergeordnet hat. Erst im späteren Lebensabschnitt fasst sie den Mut, auszubrechen: Sie verlässt ihr Zuhause, reist allein durch China und beginnt, ihr Leben nach eigenen Vorstellungen neu zu gestalten.

Der Film verbindet Roadmovie-Elemente mit einer sensiblen Charakterstudie. Die Reise wird dabei nicht nur zu einer geografischen Bewegung, sondern vor allem zu einer inneren Transformation. Themen wie Selbstbestimmung, gesellschaftliche Rollenbilder und persönliche Freiheit stehen im Zentrum. Besonders eindrucksvoll ist die ruhige, realistische Inszenierung, die den Fokus auf die Entwicklung der Hauptfigur legt und ihre emotionale Veränderung nachvollziehbar macht.

Auch international wurde der Film wahrgenommen und auf verschiedenen Filmfestivals präsentiert, wo er als Beispiel für das zeitgenössische chinesische Autorenkino gilt. Seine universellen Themen – der Wunsch nach Freiheit und die Suche nach dem eigenen Ich – ermöglichen es einem globalen Publikum, sich mit der Geschichte zu identifizieren.

Internationale Kritiker lobten insbesondere die Authentizität der Geschichte und die zurückhaltende, aber kraftvolle Darstellung der Hauptfigur. Der Film wurde als „bewegend und inspirierend“ beschrieben, da er zeigt, dass persönliche Veränderungen jederzeit möglich sind. Gleichzeitig wurde hervorgehoben, dass die ruhige Erzählweise bewusst auf dramatische Zuspitzungen verzichtet und stattdessen auf leise, aber nachhaltige Wirkung setzt.

Like a Rolling Stone ist somit ein Film über Mut und Selbstfindung – eine eindringliche Erinnerung daran, dass es nie zu spät ist, das eigene Leben in die Hand zu nehmen und neue Wege zu gehen.


19.06.2026 um 20:00 Uhr // Komödie/Drama // Filmlänge: 117 min // FSK: 12

年会不能停 (Johnny Keep Walking!, 2023) – mit deutschen Untertiteln

Die Komödie Johnny Keep Walking! ist eine scharfsinnige Satire auf die moderne Arbeitswelt und die Dynamiken großer Unternehmen. Im Mittelpunkt steht der einfache Arbeiter Hu Jianlin, der durch einen bürokratischen Fehler plötzlich in die Zentrale eines Großkonzerns versetzt wird. Ohne die Regeln der „Bürowelt“ zu kennen, gerät er in ein Geflecht aus Hierarchien, Leistungsdruck und absurden Managementpraktiken.

Während Hu versucht, sich in der neuen Umgebung zurechtzufinden, entlarvt seine direkte und ehrliche Art nach und nach die Widersprüche des Systems. Der Film nutzt humorvolle Situationen, um Themen wie Bürokratie, Leistungsbewertung und die Entfremdung in modernen Unternehmen kritisch zu beleuchten. Dabei entsteht eine Mischung aus Komödie und Gesellschaftskritik, die sowohl unterhält als auch zum Nachdenken anregt.

Stilistisch überzeugt der Film durch ein schnelles Tempo, pointierte Dialoge und eine Vielzahl an satirischen Elementen. Die Darstellung überzeichneter Unternehmensstrukturen erinnert teilweise an internationale Vorbilder der Workplace-Comedy, bleibt jedoch fest im chinesischen Kontext verankert.

Auch international fand der Film Beachtung und wurde auf mehreren Filmfestivals gezeigt, wo er als unterhaltsamer und zugleich kritischer Blick auf die globale Arbeitskultur wahrgenommen wurde. Seine Themen – Leistungsdruck, Anpassung und individuelle Integrität – sind universell verständlich und sprechen ein breites Publikum an.

Internationale Kritiker hoben besonders den Humor und die gesellschaftliche Relevanz hervor. Der Film wurde als „pointiert und überraschend treffend“ beschrieben, da er die Mechanismen moderner Unternehmen entlarvt, ohne dabei seine Leichtigkeit zu verlieren. Gleichzeitig wurde betont, dass die satirische Überzeichnung ein bewusstes Stilmittel ist, um reale Probleme sichtbar zu machen.

Johnny Keep Walking! ist somit mehr als nur eine Komödie:

Ein unterhaltsamer Spiegel der modernen Arbeitswelt – zwischen Lachen und kritischer Reflexion.


Tickets

Karten können sowohl online (per Überweisung) als auch direkt vor Ort (Barzahlung oder PayPal) erworben werden.
Der Preis ist in beiden Fällen identisch:

– Regulär: 10 € pro Film
– Ermäßigt (Schüler*innen, Studierende und Auszubildende): 5 € pro Film

Um Tickets zu buchen, können Sie entweder den QR-Code daneben scannen oder den Link unter dem jeweiligen Film nutzen.

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粽子 Zongzi-Workshop: Selbst Zongzi machen (Die Anmeldung ist nicht mehr möglich!)
Juni
22

粽子 Zongzi-Workshop: Selbst Zongzi machen (Die Anmeldung ist nicht mehr möglich!)

粽子 Zongzi

Zum traditionellen Drachenbootfest lädt das Konfuzius-Institut Bremen zu einem besonderen Zongzi-Workshop ein. Zongzi (粽子) sind mit Klebreis gefüllte Reispäckchen, die in Bambusblätter gewickelt und gedämpft werden und seit Jahrhunderten eine wichtige Rolle in der chinesischen Festkultur spielen.

In diesem Workshop lernen die Teilnehmenden nicht nur die Technik des Zongzi-Wickelns, sondern erfahren auch spannende Hintergründe zur Geschichte und Bedeutung dieses traditionellen Gerichts. Gemeinsam bereiten wir Zongzi zu und probieren sie anschließend in geselliger Runde.


Informationen zu diesem Workshop:

Datum: 22. Juni (Mo.), von 17:15 Uhr bis 18:45 Uhr

Ort: Konfuzius-Institut Bremen, Hillmannplatz 6. 28195 Bremen.

Gewünschte Teilnehmerzahl: 5 - 8 Personen

Füllungen: 1. Süße Rotbohnenpasta 2. Datteln

Kosten: 5 Euro pro Person


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Vortrag: "Wie Kultur unser Denken und Verhalten formt: China und Deutschland im Vergleich"
Juli
1

Vortrag: "Wie Kultur unser Denken und Verhalten formt: China und Deutschland im Vergleich"

Teilnahme vor Ort im Haus der Wissenschaft oder Online über Zoom. Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten (siehe unten).


Prof. Dr. Song Yan / Constructor University


Kultur beeinflusst, wie wir die Welt wahrnehmen, wie wir denken, fühlen und handeln. Während China historisch stark vom konfuzianischen Denken, kollektivistischen Werten und harmoniebasierten sozialen Strukturen geprägt wurde, entwickelte sich Deutschland unter dem Einfluss der Aufklärung, des Individualismus sowie einer analytisch-wissenschaftlichen Tradition. Diese unterschiedlichen historischen Prägungen wirken bis heute nach – in Bildung, Kommunikation, Selbstverständnis und Entscheidungsverhalten.

Auf der Grundlage kulturvergleichender Theorien und psychologischer Forschung zeigt der Vortrag, wie diese kulturellen Hintergründe unser Denken und Verhalten beeinflussen und wo Unterschiede – aber auch Gemeinsamkeiten – zwischen China und Deutschland sichtbar werden. Darüber hinaus wird erörtert, wie sich die kulturellen Orientierungen im Zuge gesellschaftlicher Modernisierung und Globalisierung in beiden Ländern verändern, weiterentwickeln und teilweise neu ausbalancieren.

Song Yan ist Professorin für Psychologie an der Constructor University Bremen. Sie absolvierte ihr Studium an der Peking-Universität (BeiDa) und erwarb sowohl einen Bachelor of Philosophy als auch einen Bachelor of Science in Psychologie. Ihren Masterabschluss absolvierte sie an der Universität Bonn, den Doktortitel in Naturwissenschaften (Dr. rer. nat.) erlangte sie an der Universität Göttingen.

In China hatte sie mehrere akademische Ehrenämter inne, darunter Gastprofessorin, Distinguished Professorin und Ehrenprofessorin. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt auf den kulturellen Einflüssen auf mentale Prozesse und Verhalten, mit Fokus auf grundlegende Prozesse wie Gedächtnis, Aufmerksamkeit, mathematische Operationen und Sprachverarbeitung, sowie auf Themen wie Glück („Happiness“), Erziehungsstile und Bildung.

Sie war Hauptautorin des Kapitels über kulturell vergleichende Kognitionsforschung in der Deutschen Enzyklopädie der Psychologie. Neben der Grundlagenforschung hat sie auch angewandte Studien durchgeführt, unter anderem zu interkulturellem Management, Führung und interkultureller Kommunikation, und verschiedene internationale Unternehmen beraten.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.

Anmeldung: Online über Zoom

Um Anmeldung an der Präsenzveranstaltung wird gebeten über das Formular unten.

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漆扇 Qishan-Workshop: Traditionelle Lackfächer gestalten (Die Anmeldung dafür ist leider nicht mehr möglich!)
Juli
7

漆扇 Qishan-Workshop: Traditionelle Lackfächer gestalten (Die Anmeldung dafür ist leider nicht mehr möglich!)

漆扇 Qishan

Die Gestaltung von Lackfächern verbindet Elemente der chinesischen Lackkunst mit der traditionellen Fächerkultur. Durch das Auftragen und Bewegen farbiger Lacke entstehen auf der Oberfläche einzigartige Muster und Farbverläufe – jeder Fächer wird so zu einem individuellen kleinen Kunstwerk.

Im Workshop erfahren die Teilnehmenden zunächst mehr über die kulturelle Bedeutung von Fächern in China und über die jahrhundertealte Tradition der chinesischen Lackkunst. Anschließend können sie selbst kreativ werden und unter Anleitung einen eigenen Lackfächer gestalten und mit nach Hause nehmen.

Der Workshop richtet sich an alle Interessierten – künstlerische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.


Informationen zu diesem Workshop:

Datum: 07. Juli (Di.), von 17:15 Uhr bis 18:15 Uhr

Ort: Konfuzius-Institut Bremen, Hillmannplatz 6. 28195 Bremen.

Gewünschte Teilnehmerzahl: 5 - 8 Personen

Materialien: im Workshop erhältlich

Kosten: 5 Euro pro Person


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Tanzperformance und Workshop: Tintenwolken im Fluss / 落纸云烟
Sept.
11

Tanzperformance und Workshop: Tintenwolken im Fluss / 落纸云烟

Teilnahme vor Ort im Haus der Wissenschaft

*Dieser Workshop steht allen offen. Es sind keine Tanzkenntnisse erforderlich. Bitte tragen Sie bequeme Kleidung, in der Sie sich gut bewegen können.

Frau Yinfu Gao, Frau Chengcheng Hu, Frau Xiaoyin Zhu

Inspiriert von der traditionellen chinesischen Tuschemalerei entwickeln die Tänzerinnen eine improvisierte Performance im Dialog mit den Werken der Malerin. Mit Wasserschleiern und Fächern entstehen fließende Bewegungen im Raum – der Körper wird zum Pinsel, Bewegung zur lebendigen Tusche. So verschmelzen visuelle Kunst und Tanz zu einer poetischen, einzigartigen Interpretation.

Im Mittelpunkt ihrer künstlerischen Arbeit stehen Tanz, Körper und ostasiatische Ästhetik. Sie erforscht die Beziehung zwischen Tuschemalerei, Raum und Bewegung. Ihre Werke verbinden Improvisation mit visueller Kunst und suchen in fließenden Bewegungen nach Poesie und Präsenz – eine stille und zugleich kraftvolle Form körperlichen Ausdrucks.

Die Veranstaltung besteht aus zwei Teilen: einem Workshop und einer Aufführung. Sie können sich entweder an einem oder an beiden beteiligen. Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass die Anmeldung nur für den Workshop gilt. Die Teilnahme an diesem Workshop ist kostenlos, die Teilnehmerzahl ist jedoch auf 20 Personen begrenzt. Für die Teilnahme an der Aufführung ist keine Anmeldung erforderlich.


Ablauf des Workshops (von 14 Uhr bis 16:15 Uhr):

14:00 Uhr – 14:40 Uhr Körperliches Warm-up & Bewegungseinführung mit Frau Chengcheng Hu

14:45 Uhr – 15:30 Uhr‍ ‍Einführung in die chinesische Kalligrafie und Pinselkunst mit Frau Xiaoying Zhu

15:30 Uhr – 16:00 Uhr Verbindung von Schrift und Körperbewegung mit Frau Yinfu Gao

16:00 Uhr – 16:15 Uhr Offene Feedbackrunde und gemeinsamer Austausch (ggf. leichte zeitliche Verlängerung möglich)

16:45 Uhr - 18:50 Uhr Pause, Vorbereitung und Probe

19:00 Uhr - 19: 40 Uhr Performance

Yinfu Gao (links) ist Performance-Künstlerin, Regisseurin und Dramaturgin aus China und lebt in Frankfurt am Main. Sie studierte Angewandte Theaterwissenschaft an der Universität Gießen. In ihren Arbeiten beschäftigt sie sich mit Feminismus, Körperlichkeit und gesellschaftlichen Themen im chinesischen kulturellen Kontext. Ihre Performances verbinden Text, Bewegung und dokumentarische Elemente.

Chengcheng Hu (mittig) ist Tänzerin und Tanzpädagogin mit Schwerpunkt auf zeitgenössischem Tanz und chinesischer Tanzkunst. Seit 2020 arbeitet sie als Tänzerin am Plastischen Theater Hobbit in Würzburg und wirkte an verschiedenen Performances und Projekten mit. In ihrer Arbeit verbindet sie Bewegung, Improvisation und kulturellen Austausch.

Xiaoying Zhu (rechts) ist Künstlerin und Kunstpädagogin sowie Doktorandin an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Seit 2022 unterrichtet sie dort chinesische Malerei. Ihre Arbeiten verbinden traditionelle Tuschemalerei mit zeitgenössischen Medien, Installation und interdisziplinärer Zusammenarbeit zwischen Bildender Kunst und Tanz.



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Konzert zum Mondfest: „Echoes of the World“ - Das Duo Pertar (Lin Chen und Kristian Sievers)
Sept.
25

Konzert zum Mondfest: „Echoes of the World“ - Das Duo Pertar (Lin Chen und Kristian Sievers)

Diese Konzert findet im Sendesaal Bremen statt.

Lin Chen (Percussion) und Kristian Sievers (Gitarre) verschmelzen asiatische und westliche Kultur mit der gemeinsamen Passion für genreübergreifende Musik. Chinesische Großtrommel wechselt auf südamerikanische Tänze und Tangos, temperamentvolle Marimbaklänge mischen sich mit warmem Jazzgitarrensounds zu einem harmonischen Ganzen und zeichnen exotische Collagen von balinesischen Landschaften bis zu cineastischen Eigenkompositionen.

Nach ihrem Debüt in der Elbphilharmonie schrieb die Presse:

„Warme Jazzgitarrensounds und mitreißende chinesische Trommelrhythmen, multimediale Konzertformate und intime Performance – das Duo Pertar kann all das und noch mehr: Gitarrist Kristian Sievers und Perkussionistin Lin Chen entziehen sich mit ihrer stilistischen Vielfalt zwischen asiatischer und westlicher Kultur konsequent jedem Schubladendenken. Nur eins ist all ihren Konzerten gemein: Sie sind unbedingt sehens- und natürlich hörenswert!“

Lin Chen (rechts) – Schlagwerk, Percussion

Kristian Sievers (links) – Gitarre

Lin Chen geboren in Nanjing (China) kam über das Ballett zum Schlagzeug. Nach einem Studium in Weimar und Hamburg bei Prof. Cornelia Monske bestand sie das Konzertexamen mit Auszeichnung. Es folgten Konzerte als Solistin mit verschiedenen Orchestern und Kammermusikensembles. Lin Chen ist Stipendiatin des „Masefield Study Prize“ und der Alfred Toepfer Stiftung.

Sie gab Konzerte in Zusammenarbeit mit Tan Dun im Rahmen des Lux Aeterna Festivals und mit Martin Grubinger im Rahmen des Schleswig-Holsten-Musikfestivals 2015. Seit 2016 unterrichtet sie als Gastprofessorin an der TECH-University Pujiang Institute Nanjing.

Kristian Sievers studierte in Hamburg bei Prof. Klaus Hempel und Olaf van Gonnissen. Er absolvierte Meisterkurse bei Wulfin Lieske, Frank Bungarten und David Russell und gibt Konzerte als Solist und in verschiedenen Kammermusikensembles, oft genreübergreifend. Er pflegt eine Zusammenarbeit mit internationalen Tangofestivals und komponiert Filmmusik. Seit 2016 ist auch er Gastprofessor an der TECH University Pujiang Institute Nanjing.


Der Ticketkauf findet auf der Seite des Sendesaals Bremen statt.

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Vortrag "Plünderungsgut aus dem Boxerkrieg (1900/1901) in deutschen Museen"
Nov.
15

Vortrag "Plünderungsgut aus dem Boxerkrieg (1900/1901) in deutschen Museen"

In Zusammenarbeit mit dem Übersee-Museum Bremen.

Diese Veranstaltung findet im Übersee-Museum Bremen statt. Nähere Informationen zu Eintritt und Ticketkauf finden Sie hier.

Eine Anmeldung für diese Veranstaltung ist nicht nötig.


Über 20 000 deutsche Soldaten waren während des Boxerkriegs in China. Sie brachten Alltagsobjekte und Kunstschätze mit zurück, von denen viele nur durch Plünderung in ihre Hände gelangt sein konnten. Entweder zeitnah oder noch Jahrzehnte später fanden solche Objekte auch den Weg in große und kleine Museen. Doch wie kann man diese Objekte nach so vielen Jahren identifizieren - und welchen Sinn hat das überhaupt?

Seit 2022 fördert das deutsche Zentrum Kulturgutverluste das Forschungsprojekt "Spuren des Boxerkriegs in deutschen Museumssammlungen". In ihm wurde neben der Untersuchung konkreter Sammlungsstücke auch ein Leitfaden erstellt, der kleineren Häusern und Privatpersonen den Umgang mit diesem schwierigen Thema erleichtern soll. Die Referentin war Kuratorin der Asiensammlung im Hamburger Museum am Rothenbaum und ist Mitautorin dieses Leitfadens. Sie erzählt von Meilensteinen und Ergebnissen des Projekts und gibt Tipps, welche familiären Sammlungsstücke eine kritische Betrachtung lohnen könnten und welche eher nicht.

Dr. Susanne Knödel, Jahrgang 1958, machte zunächst einen Abschluss als Übersetzerin für Chinesisch und studierte Sinologie und Ethnologie in Köln, Bonn und Trier. 1994 ging sie als Leiterin der Abteilung Asien an das damalige Museum für Völkerkunde Hamburg (heute Museum am Rothenbaum Hamburg), wo sie 2016 auch die Leitung des Ressorts Wissenschaft übernahm. Sie beschäftigte sich intensiv mit der Provenienz der Hamburger Asiensammlung und ist auch nach ihrem Eintritt in den Ruhestand weiterhin in dieser Sache für das Museum tätig.

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Buchvorstellung ,,China neu denken"
Nov.
26

Buchvorstellung ,,China neu denken"

Teilnahme vor Ort im Haus der Wissenschaft oder Online über Zoom. Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten (siehe unten).

Prof. Dr. Thomas Heberer

China-Bücher drehen sich in den letzten Jahren überwiegend um geopolitische Fragen. Innenpolitisch stehen Fragen der Wirtschaftsentwicklung im Vordergrund. Wenige beschäftigen sich mit der inneren Verfasstheit des Landes und seiner politischen Kultur. Um China und sein Verhalten besser zu verstehen, müssen wir uns aber gerade mit diesen Themen verstärkt auseinandersetzen.

Nach einer Einschätzung der Gründe für das negative Image des Landes befasst sich der Thomas Heberer mit der Frage wie und in welcher Form es Ende der 1970er Jahre zu dem Reformprozess gekommen ist, der die Grundlage der Erfolgsgeschichte Chinas in den letzten vier Jahrzehnten gelegt hat. Dies erfolgt weitgehend durch die Darstellung persönlicher Erfahrungen und Erlebnisse in den 1970er und frühen 1980er Jahren im Rahmen seiner Tätigkeit als Lektor und Übersetzer in einem chinesischen Verlag in Peking.

Um das China von heute besser verstehen zu können, bearbeitet der Autor mit vier grundlegenden Themenfeldern: dem Bewusstsein von Geschichte im Denken der Menschen; Weltbildern und religiösen Praktiken; dem Verhältnis von Staat und Gesellschaft sowie mit dem privaten Unternehmertum. Eigene Feldforschung und Begegnungen in China bis in die Gegenwart tragen zur Konkretisierung allgemeiner Aussagen bei.

Zuletzt werden aktuelle geopolitische Fragen beleuchtet sowie eine Vorausschau auf die Zukunft gewagt.

Prof. Dr. Thomas Heberer ist Seniorprofessor für Politik und Gesellschaft Chinas an der Universität Duisburg-Essen und beschäftigt sich seit über 50 Jahren mit diesem Land und seinen Menschen. Er war Berater der Europäischen Kommission in Sachen China und hat mehr als 60 Bücher und Hunderte von Aufsätzen in wissenschaftlichen Fachzeitschriften und Buchpublikationen veröffentlicht. Zudem ist er Mitglied des Redaktionsausschusses zahlreicher internationaler Fachzeitschriften und Buchreihen.

Hier geht’s zur Registrierung für die Zoom-Veranstaltung.


Um Anmeldung zur Präsenzveranstaltung wird gebeten (entweder mit folgendem Formular oder per Mail an veranstaltung@konfuzius-institut-bremen.de).


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Vortrag: „China als Ökologie-Weltmacht“
Mai
27

Vortrag: „China als Ökologie-Weltmacht“

Teilnahme vor Ort im Haus der Wissenschaft oder Online über Zoom. Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten (siehe unten).


Prof. Dr. rer. pol. Wolfram Elsner

Chinas Anstrengungen im Umweltschutz sind inzwischen so intensiv, dass das Land nach neuesten internationalen Studien einen spürbaren Beitrag zur Verbesserung des Klimas für die gesamte Welt leistet. Während der Westen seine Klimaziele nach und nach verwässert und aufgibt, „gibt China Gas“ bei der umfassenden ökologischen Transformation, nicht nur bei der Energietransformation hin zu Photovoltaik, Wind und Wasser, der Umstellung von Kernenergie auf salzbasierte Thorium-Reaktoren ohne Radioaktivität, der Fusionsenergie, der Elektro- und Wasserstoff-Mobilität, ökologischer Speichertechnologien mit Batterien aus neuen Materialien, ökologischen Alltagsmaterialien oder der gigantischen Aufforstung von Gebieten von mehrfacher Größe Deutschlands, der Zurückdrängung und Bepflanzung der Wüsten, bis hin zu Luft-, Boden- und Wasserreinigung, der Erhaltung und Förderung von Biodiversität und zu ökologischem Alltagsverhalten.

Der Vortrag zeigt die verschiedenen Aspekte einer bereits entstandenen ökologischen Zivilisation.   

Wolfram Elsner, Professor für Volkswirtschaftslehre (i.R.) an der Universität Bremen seit 1995; Studium an der Universität Köln, Promotion und Habilitation an der Universität Bielefeld; 1986-1989 Leiter Wirtschaftsförderung und Beschäftigungspolitik der Stadt Bielefeld; 1989-1995 Leiter der Planungsabteilung beim Bremer Wirtschaftssenator und Leiter des Bremer Landesinstituts für Wirtschaftsforschung; 1992-2001 Bremer Konversionsbeauftragter; 2012-2014 und 2014-2016 Präsident der European Association for Evolutionary Political Economy–EAEPE; Lehre in europäischen Ländern, den USA, Australien, Südafrika, Mexiko und China; Gastprofessor an der University of Missouri—Kansas City, USA, 2008-2013, und der Jilin Uni, Changchun, China, seit 2016; Managing Editor des Forum for Social Economics 2011-2018; Editor-in-Chief des Review of Evolutionary Political Economy 2018-2023; zahlreiche internationale Veröffentlichungen und Herausgeberschaften; Lehrbücher, u.a.: The Microeconomics of Complex Economies, Amsterdam, Oxford, San Diego 2015, Gunnar-Myrdal-Award 2017, 2. Aufl. 2026; Service Award der Association for Social Economics 2023; Best-Paper Award des Jounral of Economic Issues 2024.

Teilnahme vor Ort im Haus der Wissenschaft oder Online über Zoom.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.

Um Anmeldung an der Präsenzveranstaltung wird gebeten über das Formular unten oder per Mail an veranstaltung@konfuzius-institut-bremen.de

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Vortrag: "Digitalisierung in China"
Apr.
29

Vortrag: "Digitalisierung in China"

Teilnahme vor Ort im Haus der Wissenschaft oder Online über Zoom. Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten (siehe unten).


Prof. Dr. Georg Gesk


China ist mittlerweile das einzige Land, das im digitalen Bereich mit den USA konkurrenzfähig ist. Unter den „Gatekeepern“, welche die EU designiert hat, befinden sich außer US-amerikanischen fast nur chinesische Konzerne. Wie hat China das erreicht? Wie geht das chinesische Recht mit der Digitalisierung um? Welche Strukturen ermöglichen es China, trotz seines – aus westlicher Perspektive einschränkenden – politischen Systems eine Kreativwirtschaft aufzubauen? Was können wir davon lernen?

Diesen Fragen versucht Prof. Gesk in seinem Vortrag nachzugehen und – soweit möglich – Antworten aufzuzeigen.

Georg Gesk hat die Professur für chinesisches Recht an der Universität Osnabrück inne – die einzige, die innerhalb einer juristischen Fakultät in Deutschland so denominiert ist. Er konzentriert sich auf Straf- und Strafprozessrecht, Digitalisierung sowie juristische Fachsprache des Chinesischen. Als erster westlicher Ausländer hat er an der National Taiwan University einen LLB erworben und in chinesischer Sprache promoviert. Gesks Publikationen sind von (politischem) Straf- und Strafprozessrecht, chinesischer Verfassungsentwicklung/-reform bis hin zu rechtstheoretischen Themen gestreut. Er ist Herausgeber der Beiträge zum chinesisch-deutschen Rechtsdialog und Mitherausgeber der Schriften zum chinesischen Recht. Seine jüngsten Veröffentlichungen sind „Das Ziel der Verwirklichung des Rechtsstaats – in Xinjiang“, in: Xinjiang – eine Region im Spannungsfeld von Geschichte und Moderne, hrsg v. Gesk et al., Die Verständigung im Strafrecht in China und Deutschland (als Hrsg.; Berlin 2023); „Worte als Zeichen als Visualisierungen als (rechtliches) Programm“, in: Strukturen und Symbole des Rechts, hrsg. v. Schefbeck/Kreuzbauer/Handstanger (Zürich 2023), 459-470; „Maschinelle Entscheidungen in China – Internet Court in Hangzhou und Social Credit System“ (mit Guo Zhiyuan 郭志远), in: Digitalisierung von Zivilprozess und Rechtsdurchsetzung, hrsg. v. Adrian et al. (Berlin 2022), 221-234.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.

Anmeldung: Online über Zoom

Um Anmeldung an der Präsenzveranstaltung wird gebeten über das Formular unten.

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Workshop zur Herstellung chinesischer Teebecher - Alle Plätze sind bereits vergeben. Die Anmeldung für diesen Workshop ist nicht mehr möglich!
Apr.
16

Workshop zur Herstellung chinesischer Teebecher - Alle Plätze sind bereits vergeben. Die Anmeldung für diesen Workshop ist nicht mehr möglich!

斗笠杯 - Douli-Becher

In diesem 90-minütigen Workshop gestalten Teilnehmende ohne Vorkenntnisse ein kleines Gefäß aus Ton – einen Douli-Becher, inspiriert von der chinesischen Teekultur. Mit einfachen Handbuilding-Techniken steht das praktische Erleben von Material, Form und kulturellem Hintergrund im Mittelpunkt, nicht die Perfektion.

Kursziele

  • Grundkenntnisse über Ton und seine Eigenschaften

  • Einführung in einfache Aufbautechniken

  • Kennenlernen einer traditionellen Gefäßform

  • Praktische Erfahrung im Gestaltungsprozess

Der Workshop richtet sich an alle Interessierten – künstlerische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.


Informationen zu diesem Workshop:

Datum: 16. April (Do.), von 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr

Ort: Konfuzius-Institut Bremen, Hillmannplatz 6. 28195 Bremen.

Gewünschte Teilnehmerzahl: 5 - 8 Personen

Materialien: im Workshop erhältlich

Kosten: 5 Euro pro Person


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Vortrag: „Die Entwicklung der chinesischen Koch- und Ess-Kultur als Beispiel für den Weg Chinas in die Moderne“
März
11

Vortrag: „Die Entwicklung der chinesischen Koch- und Ess-Kultur als Beispiel für den Weg Chinas in die Moderne“

Teilnahme vor Ort im Haus der Wissenschaft oder Online über Zoom. Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten (siehe unten).


Dr. Jürgen Schoer

Der Autor stellt einleitend die Geschichte der Koch und Ess-Kultur Chinas vor und die Bedeutung dieses Gegenstandes für seine Kultur und Identität. Daran schließt sich eine auf eigenen Erfahrungen basierende Darstellung aktueller Entwicklungen der chinesischen Koch- und Ess-Kultur als Folge der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Modernisierung Chinas an. Diese wird in den Kontext des allgemeinen Modernisierungsverlaufes in China gestellt und dieser mit den entsprechenden Entwicklungen in Europa verglichen. Daraus leitet der Autor abschließend eine Prognose über den weiteren Weg Chinas in die Moderne ab.

1969 bis 1989 studierte Jürgen Schoer an der ETH Zürich und der Christian-Albrechts-Universität Kiel, promovierte an der Ruprecht-Karls-Universät Heidelberg und arbeitetete als wissenschaftlicher Angestellter in verschiedenen Landes- und Bundesministerien. Danach besetzte er verschiedene Führungspositionen in der Wirtschaft, zuletzt bis 2011 als kaufmännischer Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens. Bis 2021 war er Lehrbeauftragter an der FOM Bremen mit den Schwerpunkten Allgemeines Management, Corporate Finance und Ethik. Seit 2018 ist er außerdem in China lehrtätig, u.a. in Wuhan und Tai´an.


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Um Anmeldung zur Präsenzveranstaltung wird gebeten (entweder mit folgendem Formular oder per Mail an veranstaltung@konfuzius-institut-bremen.de).

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Koch-Workshop: Selbst Baozi machen
März
5

Koch-Workshop: Selbst Baozi machen

Baozi sind traditionelle chinesische Dampfteigtaschen aus lockerem Hefeteig, die mit herzhaften oder süßen Füllungen wie Fleisch, Gemüse oder Bohnenpaste gefüllt werden. Sie werden gedämpft und sind besonders für ihre weiche, fluffige Konsistenz bekannt. In China gehören Baozi zu den beliebtesten Alltagsgerichten und werden sowohl zum Frühstück als auch als Snack oder Hauptmahlzeit gegessen. Gleichzeitig stehen sie für handwerkliche Tradition, Geselligkeit und einen wichtigen Teil der chinesischen Esskultur.


Informationen zu diesem Workshop:

Datum: 05. März (Do.), von 17:15 Uhr bis 18:45 Uhr

Ort: Konfuzius-Institut Bremen, Hillmannplatz 6. 28195 Bremen.

Gewünschte Teilnehmerzahl: 5 - 8 Personen

Füllungen: Lauch mit Schweine- oder Rinderhackfleisch & Möhren mit Eiern und Koriander

Kosten: Dieser Workshop ist kostenfrei.


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Familientag: Wir begrüßen das Jahr des Pferdes
Feb.
21

Familientag: Wir begrüßen das Jahr des Pferdes

In Kooperation mit dem Übersee Museum Bremen.


Das Frühlingsfest (Chūnjié 春节) markiert den Beginn eines neuen Jahres nach dem chinesischen Mondkalender. Im Jahr 2026 fällt dieses bedeutende Fest auf den 17. Februar.

Inmitten der festlichen Stimmung laden wir Sie herzlich ein, das Jahr des Pferdes mit einem bunten Familientag im Übersee-Museum Bremen zu begrüßen!

Mit einer Vielfalt an Aktivitäten – Spielen, Basteln, gemeinsam kochen, lachen, entdecken, essen und trinken – feiern wir diesen besonderen Neujahrsauftakt. Freuen Sie sich auf eine lebendige Atmosphäre im stimmungsvoll beleuchteten Asienlichthof des Museums.

Seien Sie dabei und erleben Sie die Faszination des chinesischen Neujahrsfestes hautnah!


Programm

10.15 – 13.45 Uhr, Dauer jeweils 15 Minuten

Auf den Spuren des deutschen Kolonialismus: Objekt im Fokus

10.15 Uhr: Ein Kriegsgott in der Kaufmannsvilla

12.15 Uhr: Der Preis des Silbers

13.15 Uhr: Das Fernrohr des Kapitän Herklotz

mit Jan Waßmann

10 – 16.45 Uhr
Diverse Veranstaltungsangebote in allen Ausstellungsbereichen:

Foyer
Infotisch des Konfuzius-Instituts Bremen
Wand für Neujahrswünsche

EG, zwischen Ozeanien und Asien
Kunstausstellung zu Chinesischen Sternzeichen mit Lao Du

EG (Asien) – Chinesische Medizin
Infostand: Traditionelle Chinesische Medizin – mit dem Institut für Chinesische Medizin Bremen

EG (Ozeanien) – Insel
Glücksrad: Chinesische Tierkreiszeichen – Hier gibt es etwas zu gewinnen!

1. OG (Afrika) – Afrika-Café
Chinesische Gesellschaftsspiele

1. OG (Erleben, was die Welt bewegt)
Diverse Bastelangebote – Scherenschnitte selbst gemacht, Buttons basteln, …

2.OG (Amerika)
Dein Name in chinesischer Schrift!


11 Uhr und 13.30 Uhr
Führung zum chinesischen Beamtenhaus
mit Kuratorin Dr. Renate Noda (Dauer: 30 Minuten)
Treffpunkt zum Start: Foyer

11 Uhr
Kurzvortrag: Deutschen Kaufleute im kolonialen Hongkong
im Forum (UG) mit Jan Waßmann (Dauer: 30 Minuten)

12 Uhr
Kurzvortrag: Die chinesische Seidenstraße im Forum (UG)
mit Kuratorin Dr. Renate Noda (Dauer: 30 Minuten)

13 – 16.45 Uhr

EG (Asien) – Teehaus
Gesichts- & Handbemalung mit Shanshan Yin

13 – 16 Uhr

EG (Asien) – Asienkarte
Chinesisches traditionelles Wickelblumen-Handwerk mit Susu Shi

 

Programmpunkte

11.30 Uhr
Schnupperkurs: Chinesisch in 30 Minuten im CNC Seminarraum
mit Yue Liu

12.45 Uhr und 14.30 Uhr
Workshop zur Chinesischen Kalligraphie im CNC Seminarraum
mit Zhi Li (Dauer: 90 Minuten)
Verbindliche Anmeldung am Infotisch erforderlich – begrenzte Plätze!

13 Uhr und 14.45 Uhr
Chinesischer Kochkurs – Jiaozi im CNC Werkraum
mit dem Team von „Mr. Dumpling“ (Dauer: 90 Minuten)
Verbindliche Anmeldung am Infotisch erforderlich – begrenzte Plätze!

13 Uhr
Vorführung: Der Drachentanz
mit dem Kungfu-Team Dong ZHAO (Dauer: ca. 15 Minuten)
EG (Ozeanien) – Insel

15 Uhr
Workshop: Tai Chi erleben
mit dem Kungfu-Team Dong ZHAO (Dauer: ca. 35 Minuten)
EG (Ozeanien) – Insel

16.15 Uhr
Vorführung: Der Löwentanz
mit dem Kungfu-Team Dong ZHAO (Dauer: ca. 15 Minuten)
EG (Ozeanien) – Insel

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Vortrag: "Peking – dreimal Idealstadt: Idee und Wirklichkeit"
Feb.
18

Vortrag: "Peking – dreimal Idealstadt: Idee und Wirklichkeit"

Teilnahme vor Ort im Haus der Wissenschaft oder Online über Zoom. Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten (siehe unten).

Dr. Hans-Wilm Schütte

Noch heute lässt Pekings Stadtgrundriss den altchinesischen Plan einer Idealstadt erkennen, den Kublai Khan bis 1280 umsetzte. Sie sollte nicht nur den Ansprüchen einer absoluten Herrschaft genügen, sondern den Menschen auch dem Kosmos kultisch zuordnen. Unter Mao dagegen hatte Peking als Industrie- und Proletarierstadt ein sozialistisches Fortschrittsideal zu verkörpern. Das kulturelle und bauliche Erbe wurde als feudalistisch verfemt, vernachlässigt und teils vernichtet. Die Reformära ließ ein neues Ziel des Städtebaus entstehen: Peking als Leuchtturm des Sinokapitalismus und als Weltmetropole mit gigantischen Flugplätzen. Zugleich soll die Wiederentdeckung feudalen Glanzes bis hin zur Rekonstruktion von Baudenkmälern den Nationalstolz stärken. Wie in einem Brennglas zeigt sich aller Wandel an Pekings zentraler Nord-Süd-Achse, die der Anlage moderner Stadtzentren anderenorts zum Vorbild dient.

Dr. Hans-Wilm Schütte, Jahrgang 1948, ist einer der meistgelesenen deutschen Chinaautoren. Als promovierter Sinologe lehrte und forschte er an deutschen Hochschulen. Seit 1989 arbeitet er als freier Publizist. Mehrere seiner Chinareiseführer (Baedeker, Marco Polo) sind in Deutschland Marktführer, Bücher und Schriften von ihm erschienen auch in anderen Sprachen. Er ist Mitherausgeber des Großen China-Lexikons. Dr. Schütte lebt in Hamburg.

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Vortrag: „Mediales Framing des Deutschlandbildes in China“
Jan.
22

Vortrag: „Mediales Framing des Deutschlandbildes in China“

Teilnahme vor Ort im Haus der Wissenschaft oder Online über Zoom. Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten (siehe unten).

Frau Ruirui Zhou

Mit der „Zeitenwende“ strebt Deutschland eine international aktivere Rolle an. Der unmittelbare, wechselseitige Einfluss des Deutschlandbildes im Ausland auf die Realpolitik ist umstritten, auch wenn den Medien in humanitären Fragen eine bedeutende Rolle zugeschrieben wird. In Deutschland konzentrierte sich die Forschung und die öffentliche Debatte über das Deutschlandbild in China häufig auf einige Schlüsselbegriffe in Dokumenten und Stellungnahmen, die in China als offizielle Stimmen wahrgenommen werden. Dieser Vortrag richtet den Blick jedoch auf den fruchtbaren Boden, auf dem diese oft trockenen Begriffe in der Gesellschaft Wurzeln schlagen. Anhand praktischer Erfahrungen als Kolumnistin zeige ich, wie heterogene Bilder von Deutschland von unterschiedlichen Akteur:innen konstruiert und verbreitet werden. Dabei kommt der Produktion von Wahrnehmungen und Deutungsmustern entscheidende Bedeutung zu. Sie vermitteln nicht nur Wissen und Images, sondern formen auch soziale Bedeutungszuschreibungen und prägen kollektive Resonanzräume. Die zunehmende Präsenz Deutschlands in chinesischen Medien deutet auf ein wachsendes öffentliches Interesse hin, das sowohl kulturell als auch politisch gesteuert wird – wobei die Fähigkeit zur kulturellen Übersetzung oft den Unterschied macht.

Ruirui Zhou, © Miguel Ferraz

Ruirui Zhou ist Soziologin an der Universität Hamburg. In ihrer wissenschaftlichen Arbeit konzentriert sie sich auf Kulturpolitik im internationalen Vergleich, die Modernitätskonstruktion sowie Kultursoziologie mit Publikationen u.a. zu Kulturpolitikforschung, Kulturgeschichte, Kultursoziologie und Kulturentwicklung. Darüber hinaus ist sie als Kolumnistin tätig u.a. für chinesisch-sprachige Medien sowohl innerhalb als auch außerhalb des chinesischen Festlandes zu Themen wie Deutschlandbild, deutsche/europäische Gesellschaft sowie deutsch-chinesische Beziehungen.

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Lesung: „Dialog mit dem Drachen – Wie uns strategische Empathie gegenüber China stärken kann“
Dez.
3

Lesung: „Dialog mit dem Drachen – Wie uns strategische Empathie gegenüber China stärken kann“

Teilnahme vor Ort in der Krimibibliothek der Stadtbibliothek Bremen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten (siehe unten).

Dr. Marina Rudyak

In einer Zeit wachsender globaler Spannungen zwischen China, Europa und den USA stellt die Autorin die entscheidende Frage: Wie kann Europa China wirklich verstehen – und dadurch souveräner handeln?

Marina Rudyak plädiert für eine „strategische Empathie“ gegenüber China – das heißt: die Fähigkeit, die chinesische Denk-, Handlungs- und Beziehungslogik zu verstehen, ohne sie zu übernehmen. Nur so, argumentiert sie, kann Europa Fehlwahrnehmungen vermeiden und seine außen-, wirtschafts- und sicherheitspolitischen Entscheidungen auf einer fundierten Kenntnis Chinas aufbauen.

Quelle: Campus Verlag

Das 2025 im Campus Verlag erschienene Buch (ISBN 978-3-593-52010-0) umfasst rund 240 Seiten und bietet eine tiefgehende Analyse von Chinas Sicht auf die Welt. Es behandelt unter anderem Chinas Beziehungen zu Taiwan, Russland und dem globalen Süden und diskutiert die Frage, wie Europa zwischen den Machtpolen USA und China einen eigenständigen Weg finden kann. (Mehr Informationen zum Buch auf der Seite von Campus-Verlag)

Dr. Marina Rudyak ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sinologie der Universität Heidelberg. Sie hat mehrere Jahre in China gelebt und gearbeitet und gilt heute als eine der führenden Expertinnen für Chinas Außen- und Entwicklungspolitik. Ihre Forschung verbindet akademische Tiefe mit politischer Praxisnähe und zeigt, warum „Chinakompetenz“ zu einem Schlüsselbegriff europäischer Zukunftspolitik werden muss.(Mehr Informationen zu Frau Dr. Rudyak finden Sie auf der Webseite der Universität Heidelberg)

Diese Lesung bietet nicht nur Einblicke in aktuelle geopolitische Entwicklungen, sondern lädt auch zur Reflexion darüber ein, wie wir in Europa China wahrnehmen – und wie ein echter Dialog aussehen kann.

Wenn Sie teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte mit dem Formular unten an.

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Vortrag: "Chinas neue Stellung in der Welt. Globaler Wandel im Verhältnis China-USA-Russland-EU”
Nov.
12

Vortrag: "Chinas neue Stellung in der Welt. Globaler Wandel im Verhältnis China-USA-Russland-EU”

Teilnahme vor Ort im Haus der Wissenschaft oder Online über Zoom. Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten (siehe unten).


Prof. Dr. rer. pol. Wolfram Elsner

Die „Pax Sinica“ war eine ca. 1.500 Jahre lange, relativ friedliche internationale Ordnung, v.a. eine Handels-Ordnung in Ost- und Südasien, die bis nach Persien, Arabien und Ostafrika reichte. In dieser Zeit waren Nationalismus, Rassismus, Hass, Völkermord und Vernichtungskriege noch nicht „erfunden“. Dies wirkt bis heute auf das Selbstverständnis Chinas und seiner Außenpolitik sowie auf große Teile des heutigen Globalen Südens. Wir werden über Chinas Anti-Hegemonialismus, über das Verständnis von Multipolarität, über internationale Kooperation und die Prinzipien der Friedlichen Koexistenz, über Chinas Stellung in der UNO und in Südostasien (ASEAN, RCEP), über Chinas Globale UNO-Initiativen für Sicherheit, Entwicklung und Zivilisation informieren, über BRICS und die Shanghai-Kooperations-Organisation SCO, die Lage im Südchinesischen Meer, über die Taiwan-Frage, über die Neuen Seidenstraßen (Belt and Road Initiative BRI), über China in Afrika und in Eurasien sowie über die grundlegende Umgestaltung der Handels- und Investitionsstrukturen und der Wertschöpfungs-Ketten durch den Hybriden Krieg des Westens („De-Coupling“) oder die neue internationale Währungssituation berichten, sowie über Geopolitik und die damit verbundenen Kriege und Kriegsgefahren.

Wolfram Elsner, Professor für Volkswirtschaftslehre (i.R.) an der Universität Bremen seit 1995; Studium an der Universität Köln, Promotion und Habilitation an der Universität Bielefeld; 1986-1989 Leiter Wirtschaftsförderung und Beschäftigungspolitik der Stadt Bielefeld; 1989-1995 Leiter der Planungsabteilung beim Bremer Wirtschaftssenator und Leiter des Bremer Landesinstituts für Wirtschaftsforschung; 1992-2001 Bremer Konversionsbeauftragter; 2012-2014 und 2014-2016 Präsident der European Association for Evolutionary Political Economy–EAEPE; Lehre in europäischen Ländern, den USA, Australien, Südafrika, Mexiko und China; Gastprofessor an der University of Missouri—Kansas City, USA, 2008-2013, und der Jilin Uni, Changchun, China, seit 2016; Managing Editor des Forum for Social Economics 2011-2018; Editor-in-Chief des Review of Evolutionary Political Economy 2018-2023; zahlreiche internationale Veröffentlichungen und Herausgeberschaften; Lehrbücher, u.a.: The Microeconomics of Complex Economies, Amsterdam, Oxford, San Diego 2015, Gunnar-Myrdal-Award 2017, 2. Aufl. 2026; Service Award der Association for Social Economics 2023; Best-Paper Award des Jounral of Economic Issues 2024.

Teilnahme vor Ort im Haus der Wissenschaft oder Online über Zoom.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.

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Sprachtandem - "Willkommen zurück!" (Ausgefallen!)
Nov.
7

Sprachtandem - "Willkommen zurück!" (Ausgefallen!)

Nach einer längeren Pause starten wir wieder mit unserem beliebten Sprachtandem! Unter dem Motto „Willkommen zurück!“ wollen wir gemeinsam Deutsch und Chinesisch sprechen, voneinander lernen und neue Begegnungen schaffen.

Der Nachmittag beginnt mit einer kurzen Begrüßung und einem kleinen thematischen Einstieg – entweder durch einen kurzen Film oder einen Vortrag. Anschließend tauschen wir Gedanken zum Thema aus und erhalten eine nützliche Vokabelliste, die uns beim Sprechen hilft.

Beim Tandem Speed-Talking habt ihr die Gelegenheit, jeweils zehn Minuten mit wechselnden Partner*innen auf Chinesisch oder Deutsch zu sprechen.

Zum Abschluss erwartet euch ein Sprachspiel sowie die Möglichkeit, Feedback und Verbesserungsvorschläge zu geben.

🌏 Sprachtandem – „Willkommen zurück!“

📅 Datum: 07. November 2025 🕒 Uhrzeit: 15:00 – 16:30 Uhr 📍 Ort: Konfuzius-Institut Bremen

Melden Sie sich mit dem Formular unten an! Wir freuen uns auf Sie!

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Vortrag: "China auf seinem Weg zu einem eigenen staatlichen Entwicklungsmodell"
Okt.
27

Vortrag: "China auf seinem Weg zu einem eigenen staatlichen Entwicklungsmodell"

Teilnahme vor Ort im Haus der Wissenschaft oder Online über Zoom. Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten (siehe unten).


Prof. Dr. Georg Gesk


China ist ein Vielvölkerstaat mit kultureller, ethnischer, historischer, religiöser, geographischer und industrieller Disparität, die alles übersteigt, was wir uns in Europa vorstellen können. Deshalb ist es nicht möglich, westliche Modelle und Theorien "einfach so" vom Westen zu übernehmen. Gleichzeitig ist China auf dem Weg, einen „modernen“ Staat erst aufbauen zu müssen. Trotz all dieser Herausforderungen konnten erstaunliche Erfolge erzielt werden. Der Vortrag versucht Einblicke in Herausforderungen und die Versuche chinesischer Antworten zu geben.


Georg Gesk hat die Professur für chinesisches Recht an der Universität Osnabrück inne – die einzige, die innerhalb einer juristischen Fakultät in Deutschland so denominiert ist. Er konzentriert sich auf Straf- und Strafprozessrecht, Digitalisierung sowie juristische Fachsprache des Chinesischen. Als erster westlicher Ausländer hat er an der National Taiwan University einen LLB erworben und in chinesischer Sprache promoviert. Gesks Publikationen sind von (politischem) Straf- und Strafprozessrecht, chinesischer Verfassungsentwicklung/-reform bis hin zu rechtstheoretischen Themen gestreut. Er ist Herausgeber der Beiträge zum chinesisch-deutschen Rechtsdialog und Mitherausgeber der Schriften zum chinesischen Recht. Seine jüngsten Veröffentlichungen sind „Das Ziel der Verwirklichung des Rechtsstaats – in Xinjiang“, in: Xinjiang – eine Region im Spannungsfeld von Geschichte und Moderne, hrsg v. Gesk et al., Die Verständigung im Strafrecht in China und Deutschland (als Hrsg.; Berlin 2023); „Worte als Zeichen als Visualisierungen als (rechtliches) Programm“, in: Strukturen und Symbole des Rechts, hrsg. v. Schefbeck/Kreuzbauer/Handstanger (Zürich 2023), 459-470; „Maschinelle Entscheidungen in China – Internet Court in Hangzhou und Social Credit System“ (mit Guo Zhiyuan 郭志远), in: Digitalisierung von Zivilprozess und Rechtsdurchsetzung, hrsg. v. Adrian et al. (Berlin 2022), 221-234.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.

Anmeldung: Online über Zoom

Um Anmeldung an der Präsenzveranstaltung wird gebeten über das Formular unten.

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Theater-Workshop: Nüshu und Fächertanz
Okt.
22

Theater-Workshop: Nüshu und Fächertanz

Teilnahme vor Ort im Haus der Wissenschaft

*Dieser Workshop steht allen offen. Es sind keine Tanzkenntnisse erforderlich. Bitte tragen Sie bequeme Kleidung, in der Sie sich gut bewegen können.

Frau Yinfu Gao

Nüshu 女书

Yinfu Gao, Photo: Ruqing Xu

In diesem 90-minütigen Workshop verbindet die chinesische Künstlerin Yinfu das Weltkulturerbe „Nüshu女书“ aus ihrer Heimatprovinz Hunan mit dem chinesischen Fächertanz. Die Teilnehmer lernen zunächst die Tradition des „Nüshu女书“ kennen – das weltweit einzige erhaltene Alphabet, das ausschließlich für und von Frauen entwickelt wurde. Nüshu wurde zum Beschriften von Fächern verwendet, die, einmal aufgeklappt, zu einem Medium wurden, über das Frauen ihre Gedanken austauschen konnten. Wenn die Fächer zusammengeklappt waren, blieben die Gedanken geheim. So entstand ein Raum der Fürsorge und der weiblichen Freundschaft.

Yinfu leitet den Workshop von einer Einführung in die Hintergründe bis hin zur Praxis des Schreibens, Faltens und Tanzens mit Fächern. Die Teilnehmerinnen lernen, wie man „Nüshu女书”-Zeichen schreibt, und entwickeln gemeinsam Bewegungen wie „auf Fächer schreiben”, „Fächer untereinander austauschen”, „Fächer lesen” und „mit Fächern tanzen”.

Dieser Workshop wurde zum Internationalen Frauen*Theaterfestival 2024 Frankfurt, zur Interkulturellen Woche Frankfurt 2024, zur Interkulturellen Woche Marburg 2024, zum ARENA Festival Erlangen 2024 und zum Protagon Theater Frankfurt eingeladen.

Die Teilnahme an diesem Workshop ist kostenlos, die Teilnehmerzahl ist jedoch auf 15 Personen begrenzt.

Yinfu Gao ist eine Performancekünstlerin, Regisseurin und Theaterkritikerin aus China, die derzeit in Frankfurt am Main lebt. Sie hat einen Master-Abschluss sowohl von der Central Academy of Drama China als auch in Angewandter Theaterwissenschaft von der Universität Gießen. Ihre künstlerische Arbeit konzentriert sich auf feministische Themen und Darstellungen des weiblichen Körpers im soziokulturellen Kontext Chinas. Durch die Kombination selbstgeschriebener Texte mit Bewegung schafft sie dokumentarische und ortsspezifische Performances, die sich mit aktuellen sozialen Themen auseinandersetzen.

Ihre Performances und Workshops schaffen Räume für Reflexion, Heilung und Empowerment und eröffnen gleichzeitig kritische Dialoge zwischen Körper und Feminismus sowie ostasiatischen Identitätsperspektiven. Für ihre Solo-Performance „Mulans“ erhielt Yinfu Gao den Szenenpreis 2024 des MADE Art Festivals Hessen.


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Familienaktion: Tag des Mondfestes
Okt.
11

Familienaktion: Tag des Mondfestes

In Kooperation mit dem Übersee Museum Bremen.
Der Eintritt zum Familienfest ist in den Ticketpreisen des Museums enthalten.


Als eines der wichtigsten Feste Chinas wird das Mondfest dort sowie in verschiedenen asiatischen Ländern jährlich mit traditionellen Bräuchen zelebriert. Im Übersee-Museum Bremen können große und kleine Besucher*innen bei dieser Familienaktion traditioneller chinesischer Musik oder Geschichten lauschen, oder bei Bastelaktionen kreativ werden. Alle Besucher*innen können sich außerdem auf einen chinesischen Mondkuchen freuen, der vom Mondfest traditionell nicht wegzudenken ist.


Programm

13:00 Uhr             Eröffnung

  1. Mit BegrüßungstanzZeitlose Eleganz - Ein Tanz durch die Dynastien“

     - Verein der chinesischen Traditionellen Kultur zum Studium und Austausch in Deutschland (VctK)         


  2.  Instrumentale Darbietung & Gesang

《在那遥远的地方 Zài nà yáoyuǎn de dìfāng (An jenem fernen Ort) 》
《思乡曲 Sīxiāng qǔ (Heimweh-Melodie) 》
– Songyan HE

 

Suona-Solo
《百鸟朝凤 Bǎiniǎo cháo fèng (Hundert Vögel huldigen dem Phönix) 》
– Jie DU

 

Erhu-Solo
《葡萄熟了 Pútáo shú le (Die Trauben sind reif) 》
– Wenjie HU

 

Pipa-Solo
《十面埋伏 Shímiàn máifú (Hinterhalt aus zehn Richtungen) 》
– Chen DU

 

Jinghu-Solo
《夜深沉 Yè shēnchén (Nacht – Tiefe Schwermut) 》
– Tanz: Qianwen Zhao
– Darbietung: Wenjie HU, Chen DU

 

Guqin-Solo
《流水 Liúshuǐ (Fließendes Wasser) 》
– Xiaochan WANG

3. Der Mondanbetungszeremonie zum Mittherbstfest (Jiyue)

- Verein der chinesischen Traditionellen Kultur zum Studium und Austausch in Deutschland (VctK)

                                                                                 EG, Blauer Kontinent, vor dem Felsen

 

13:00 – 16:45 Uhr

  • Chinesisches Pitch-Pot-Spiel (Touhu)  EG, Blauer Kontinent, nähe Insel

  • Gesichtsbemalung & Handbemalung  EG, Blauer Kontinent, hinter der Insel nähe Pottwalschädel

  • Hanfu-Faltkunst: Basteln von einfachen Hanfu-Figuren aus Papier.   EG, Asien, Asien-Karte

  • Chinesisches Duftsäckchen selbst herstellen, Hanfu-Kleider anprobieren und fotografieren

    mit dem Verein der chinesischen Traditionellen Kultur zum Studium und Austausch in Deutschland(VctK)

    EG, Asien, Asien-Karte

  • Laternenbastel-Workshop zum Mittherbstfest

1.OG, bei Ausstellung „Erleben was die Welt bewegt…“

  • Druckwerkstatt mit beweglichen Lettern

    1.OG, bei Ausstellung „Erleben was die Welt bewegt…“

  • Bambusfächer-Workshop

    1.OG, bei Ausstellung „Erleben was die Welt bewegt…“

 

13:30 – 14:45 Uhr  & 15:15 – 16:30 Uhr

Traditionelle Teezeremonie mit Einführung und Verkostung    EG, Asienausstellung, gegenüber Teehaus                                   

13:45 - 15:00 Uhr Workshop zur Chinesischen Malerei               2. OG, Werkraum

13:00 – 17:00 Uhr       Mond-Buttons machen.   EG, Blauer Kontinent, nähe Insel

                                               Mond Rallye durchs Museum (erhältlich am Infotisch)    EG, Foyer, Infotisch

 

Ab 16:00            Mondkuchen werden zum Abschied verteilt     EG, Foyer, Infotisch (solange der Vorrat reicht)



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Ausstellung - “Mein Nachbar: John Rabe”
Aug.
16

Ausstellung - “Mein Nachbar: John Rabe”

Die Ausstellung „Mein Nachbar: John Rabe“ wird vom Projektteam „John-Rabe-Tagebuch und die Friedensstadt“ der Universität Nanjing veranstaltet. Wir laden Sie ein, durch diese Ausstellung John Rabe neu zu entdecken – sein grenzüberschreitendes Engagement zum Schutz von Menschenleben und sein unermüdliches Streben nach Frieden.


Die alte Hauptstadt Nanjing, die auf eine mehr als 3.000-jährige Geschichte zurückblickt, geriet im Winter 1937 in die größte Katastrophe der Menschheitsgeschichte. Während des umfassenden Angriffskriegs der japanischen Armeen wurde die Stadt erobert und innerhalb von sechs Wochen kamen über 300.000 Bürger ums Leben. In dieser Zeit nahm ein deutscher Kaufmann als Vorsitzender des Internationalen Komitees für die Sicherheitszone von Nanjing rund 250.000 chinesische Flüchtlinge in Schutz. Er war John Rabe, auch bekannt als „Oskar Schindler Chinas“.

Der 1882 in Hamburg geborene Siemens-Angestellte kam 1908 zum ersten Mal nach China. Mit der Kamera hielt er Spuren seines alltäglichen und feurigen Lebens fest: Gassen in Peking, Wohnhöfe in Tianjin, Seitengassen in Nanjing usw. Nach dreißig Jahren in China wurde der junge Mann zum „deutschen Nachbarn“, der dieses Land mit ganzem Herzen liebte. Die von ihm aufgenommenen Fotos (einige davon sind in dieser Ausstellung zu sehen) trugen auch zum Kulturaustausch zwischen China und dem Westen bei.

Während der Einnahme von Nanjing nahm Rabe in seinem eigenen Wohnhaus mehr als 600 Flüchtlinge auf. In seinem Tagebuch dokumentierte er täglich die Gewalttaten der japanischen Soldaten. (Wir stellen diesbezügliche Abschnitte aus seinem Tagebuch aus.) Nachdem er 1938 nach Deutschland zurückkehren musste, machte er trotz der gefährlichen Lage die Gräueltaten in Nanjing öffentlich bekannt, weswegen er von der Gestapo verhaftet wurde. In seinen späteren Jahren führte er ein armes und krankes Leben, und nachdem die Nachricht China erreicht hatte, leisteten die Bürger von Nanjing ihm bereitwillig Hilfe.

Die Geschichte hallte unaufhörlich nach. Im Jahr 1996 wurde das Tagebuch von John Rabe wiederentdeckt und in New York öffentlich gemacht. Es ist einer der wichtigsten Beweise für das Massaker von Nanjing im Jahr 1937. Zahlreiche Bücher, Filme und Fernsehserien sind entstanden, um Rabe und seine Heldentat zu würdigen. „Die Chinesen ehren Rabe wegen seiner großen Liebe zum Leben und seinem Streben nach Frieden.“ Um humanitären Geist zu besingen und Friedensgedanken weiterzugeben präsentiert das im Jahr 2021 gegründete Projektteam „John-Rabe-Tagebuch und die Friedensstadt“ der Universität Nanjing Ihnen in dieser Ausstellung seine Forschungsergebnisse. Zu diesem Zweck führte das Team zahlreiche Interviews, führte umfangreiche Untersuchungen durch und sammelte eine Vielzahl von Materialien.


Diese Ausstellung besteht aus sechs Teilen: Bilder und Texte, Dokumente, Videos, digitale Produkte, Nachbildung des Originals, und interaktive kulturelle Produkte. Sie verwirklicht die Mischung von vergangener Geschichte und moderner Technologie, und lässt die historischen Ergebnisse ans Licht kommen.

Für diese Ausstellung werden außerdem jeweils um 12 Uhr und 15 Uhr 30-minütige Führungen angeboten.

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Vortrag: "Chinesische und westliche Werte – Was leistet ein interkultureller Dialog mit China?"
Aug.
7

Vortrag: "Chinesische und westliche Werte – Was leistet ein interkultureller Dialog mit China?"

Teilnahme vor Ort im Haus der Wissenschaft oder Online über Zoom. Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten (siehe unten).

Prof. Karl-Heinz Pohl

Wertesysteme haben ihren Ursprung in religiösen Traditionen. Christliche Ideen und Werte bildeten lange Zeit die Grundlage der westlichen Gesellschaften; heute sind sie nur noch in säkularisierter bzw. verrechtlicher Form vorhanden; daher werden sie als "postchristliche" Werte bezeichnet. Vergleicht man den Einfluss des Konfuzianismus in Ostasien mit dem des Christentums im Westen, so kann man den Konfuzianismus – auch wenn er keine Religion im engeren Sinne ist – als funktionales Äquivalent des christlichen Glaubens betrachten: Konfuzianische Werte haben China (und Ostasien) über einen Zeitraum von mehr als 2000 Jahren tiefgreifend und nachhaltig beeinflusst. Als "Postkonfuzianismus" bilden sie noch immer die ethische Grundlage der chinesischen Gesellschaft.

Angesichts der unterschiedlichen Wertesysteme werden methodische Aspekte eines interkulturellen Dialogs zwischen China und dem "Westen" erörtert. Dazu gehören: die Beziehung zwischen den am Dialog beteiligten Partnern; die Asymmetrie im Sprachgebrauch; unterschiedliche historische Erfahrungen und kollektives Gedächtnis; unterschiedliche kulturelle Kontexte und andere.

In Anbetracht dieser Rahmenbedingungen und Hindernisse könnte sich ein Dialog zwischen den Kulturen mit den folgenden vier Aspekten befassen: 1. historische Reflexion und Sensibilität; 2. Kennenlernen der jeweils anderen Kultur; 3. Suche nach gemeinsamen Konzepten; 4. Offenheit gegenüber dem anderen und die Bereitschaft zum Perspektivwechsel.

Prof. Karl-Heinz Pohl ist emeritierter Professor für Sinologie an der Universität Trier. Seine Arbeitsgebiete umfassen chinesische Geistesgeschichte, Ethik und Ästhetik des modernen und vormodernen China, interkulturelle Kommunikation und Dialog zwischen China und dem Westen.

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Koch-Workshop: Selbst “油泼面” (yóu pō miàn) machen
Juli
1

Koch-Workshop: Selbst “油泼面” (yóu pō miàn) machen

🍜 🌶️ 🧄 🥔

🍜 🌶️ 🧄 🥔

油泼面 (yóu pō miàn) ist ein traditionelles chinesisches Nudelgericht aus der Provinz Shaanxi, besonders beliebt in Xi’an und der Umgebung. Auf Deutsch könnte man den Namen mit „mit heißem Öl übergossene Nudeln“ oder einfach „Scharföl-Nudeln“ übersetzen, wobei die wörtliche Bedeutung „mit Öl übergossene Nudeln“ ist.

油泼面 ist ein einfaches, aber sehr aromatisches Nudelgericht aus Westchina. Die Basis bilden handgezogene oder dicke, breite Weizennudeln. Diese werden gekocht und in eine Schüssel gegeben. Anschließend werden fein geschnittene Zutaten wie Knoblauch, Frühlingszwiebeln, Chili-Flocken, eventuell etwas Gemüse und Gewürze darüber verteilt. Der eigentliche Clou kommt am Ende: Sehr heißes Öl wird direkt über diese Zutaten gegossen – dadurch entfalten sich die Aromen explosionsartig, und es entsteht ein intensiver Duft. Das Gericht ist bekannt für seinen kräftigen, würzigen Geschmack und die besondere Zubereitungsmethode.

In diesem Workshop können Sie selbst Nudeln zubereiten und anschließend Ihre selbstgemachten Nudeln genießen.


Informationen zu diesem Workshop:

Datum: 1. Juli (Di.), von 17:30 Uhr bis 19:00 Uhr

Ort: Konfuzius-Institut Bremen, Hillmannplatz 6. 28195 Bremen.

Gewünschte Teilnehmerzahl: 5 - 8 Personen

Kosten: Dieser Workshop ist kostenfrei.


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Vortrag: “Ironie in China. Selbstaufklärung, Selbstbewusstsein und Selbstzweifel – ein Dreisprung”
Juni
17

Vortrag: “Ironie in China. Selbstaufklärung, Selbstbewusstsein und Selbstzweifel – ein Dreisprung”

Teilnahme vor Ort in der Stadtbibliothek. Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten (siehe unten).

Prof. Dr. Helwig Schmidt-Glintzer 施寒微

Die Anspielung auf den im Jahre 1915 erschienen Roman Alfred Döblins, Die drei Sprünge des Wang Lun, bildet den Rahmen zur Einordnung des heutigen China. Unter den Begriffen „Realität“, „Retrospektive“ und „Perspektivwechsel“ wird der weite Raum der Selbst- und Fremdwahrnehmung Chinas in den letzten hundert Jahren entfaltet. Die Überlegungen knüpfen an die letzte Publikation von Helwig Schmidt-Glintzer an, »Ironie und Wahrheit. Theorie einer weltoffenen Verständigung« (2024), und verstehen sich zugleich als Beitrag zu einer Neupositionierung der Sinologie.

Helwig Schmidt-Glintzer, Jahrgang 1948, ist ein deutscher Sinologe und Publizist. Er studierte von 1967 bis 1973 in Göttingen und München, neben Sinologie die Fächer Soziologie und Internationale Politik. Er promovierte mit einer Dissertation zur Aufnahme des Buddhismus in China. Nach längerem Aufenthalt in Ostasien wurde er 1979 an der Universität Bonn habilitiert und übernahm 1981 den Lehrstuhl für Ostasiatische Kultur- und Sprachwissenschaft an der Universität München. 1993 ging er als Professor für Ostasiatische Literatur- und Kulturwissenschaft an die Universität Göttingen und wurde Direktor der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel. 2016 wechselte er als Seniorprofessor zur Universität Tübingen und war Gründungsdirektor des China Centrum Tübingen (CCT). Seit 2024 leitet er das EuroAsia-Institut für Kultursysteme.

 Neuere Veröffentlichungen zum Thema:

Das neue China in der Reihe Beck Wissen erschien 2024 in 9. Auflage. – Im Verlag Matthes & Seitz Berlin erschien: Chinas leere Mitte. Die Identität Chinas und die globale Moderne (2018); Der Edle und der Ochse. Chinas Eliten und ihr moralischer Kompass (2022); Ironie und Wahrheit. Theorie einer weltoffenen Verständigung (2024).

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Vortrag: „Ästhetik- und Kulturindustrie: eine Wandlung des Konsumverhaltens in China“
Juni
2

Vortrag: „Ästhetik- und Kulturindustrie: eine Wandlung des Konsumverhaltens in China“

Teilnahme vor Ort im Haus der Wissenschaft oder Online über Zoom. Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten (siehe unten).

Frau Ruirui Zhou

Wie in vielen anderen Ländern gilt wirtschaftlicher Nationalismus in China als Baustein der historischen Konstellation eines Nationalstaates. Er trägt zur Herstellung einer Markteinheit, die als ein wichtiger Bestandteil der modernen bürgerlichen Nation fungiert, bei. Die (Wieder-)Konstruktion der nationalen Identität gehört zu der konstitutionellen Agenda der chinesischen Modernisierung. 

Seit über hundert Jahren ergänzten sich das Konzept des wirtschaftlichen Nationalismus „Chinesen verwenden chinesische Produkte“ und Chinas aufkeimende Konsumkultur und prägen die Unterscheidung zwischen „einheimischen Produkten“ und „ausländischen Produkten“ mit jeweiligen anderen kulturellen Unterlegungen im Modernisierungsprozess. Durch die "inländische Warenbewegung" in den 1920er bis 1940er Jahren und in den 1950er bis Ende der 70er Jahre wurden die Begriffe "Nationalstaat" und "Patriotismus" gestärkt. Hingegen beziehen sich die positiven Vorurteile gegenüber westlichen Waren in China nicht nur auf die reale Qualität der Waren, sondern sie verkörpern auch ein Ideal des anzustrebenden gesellschaftlichen Zustands des Staates: Länder, welche sich erst durch Industrialisierung und Modernisierung stark gemacht haben.

Anders als die ersten zwei ist die dritte Welle der „inländischen Warenbewegung“ ein Produkt des globalisierten, von den Neuen Medien geprägten Vernetzungsmarktes und dessen kulturellen Umfelds. Ihre Akteure und deren Handlungsweisen, Diskursmuster und emotionalen Strukturen sind allesamt in der globalisierten Marktwirtschaft und -gesellschaft verwurzelt, weisen aber die Merkmale einer „de-globalisierenden (nationalistischen) Globalisierung“ auf. Das Kaufverhalten einheimischer Waren ist eine externalisierte Manifestation von Identitätspolitik, die ursprünglich eine emotionale Politik ist, die von der emotionalen Erfahrung in einer bestimmten Situation abhängt. Im Vergleich zu den ersten beiden „einheimischen Warenbewegungen“ führen beispielsweise viele nationale Trendprodukte keinen einfachen Preiskampf mehr. Stattdessen versuchen sie positive Vorurteile zu erzeugen, die früher ausschließlich den westlichen Waren zugeschrieben wurden: Beispielsweise die Erfüllung der ästhetischen Ansprüche oder die Individualisierung der Angebote. Während die Entscheidung für nationale Produkte in den ersten beiden „einheimischen Warenbewegungen“ eher auf mangelnde Auswahl oder hohen Preise der westlichen Waren beruhte, ist sie im aktuellen Boom nach der Diversifizierung der Angebote eher eine selbstbestimmte Rückkehr zu traditionellen Werten und Ästhetik. 

Wenn Waren und Markenleistungen als gebündelte soziale Willen ganzer Gemeinschaften konzipiert werden, spiegeln sich in ihnen wie unter einem Brennglas der Leistungswille und die Kreativität ganzer Völker wider, die sich als wichtige Merkmale ihrer Eigenwahrnehmung und Identität darstellen, wider. Somit ist der wirtschaftliche Nationalismus in der dritten Welle der „einheimischen Warenbewegung“ auch Ausdruck einer Identitätspolitik, die vom Staatswillen und der jüngeren Generation der entstehenden urbanen Mittelschicht, die ihre Identität im Kontext der Globalisierung neu entdecken will, gemeinsam gefördert und konstruiert wird. 

Ruirui Zhou, © Miguel Ferraz

Ruirui Zhou ist Soziologin an der Universität Hamburg. In ihrer wissenschaftlichen Arbeit konzentriert sie sich auf Kulturpolitik im internationalen Vergleich, die Modernitätskonstruktion sowie Kultursoziologie mit Publikationen u.a. zu Kulturpolitikforschung, Kulturgeschichte, Kultursoziologie und Kulturentwicklung. Darüber hinaus ist sie als Kolumnistin tätig u.a. für chinesisch-sprachige Medien sowohl innerhalb als auch außerhalb des chinesischen Festlandes zu Themen wie Deutschlandbild, deutsche/europäische Gesellschaft sowie deutsch-chinesische Beziehungen.

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Vortrag: "Kult und Kosmos im alten China – und ihr modernes Echo"
Mai
22

Vortrag: "Kult und Kosmos im alten China – und ihr modernes Echo"

Teilnahme vor Ort im Haus der Wissenschaft oder Online über Zoom. Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten (siehe unten).

Dr. Hans-Wilm Schütte

Ein Element in der chinesischen Kultur, das sie vor über 2000 Jahren genauso prägte wie noch bis Anfang des 20. Jahrhunderts und teilweise bis in unsere Gegenwart, ist ein kultisch-magischer Bezug zur Natur und zum Kosmos. Auffälligstes Beispiel sind die kaiserlichen Altäre in Peking, von denen der Himmelsaltar bzw. Himmelstempel der bekann-teste ist. Dass der Kaiser selbst sich als Himmelssohn bezeichnete und sich vor einer Tafel, die den Himmel symbolisierte, als Vertreter des Reichs und der ganzen chinesisch-zivili-sierten Menschheit zum Kotau niederwarf, bezeugt, dass diesen Kulthandlungen die aller-höchste Bedeutung zukam. Sie waren Staatsaktionen, organisiert vom Ritenministerium. Der Bezug zum Kosmos zeigt sich aber auch im täglichen Leben: durch die Ausrichtung der Gebäude wie auch der Stadtgrundrisse nach den Regeln des fengshui, die sich besonders auf die Himmelsrichtungen beziehen. In diesen Rahmen ordnen sich wiederum die anderen Opferhandlungen ein, die das alte China kannte: die an die Ahnen, an Konfuzius, aber auch an die Götter des Buddhismus und des Taoismus.

Auf diese Weise durchdrang der Natur- und Kosmoskult nicht nur alle Epochen der chinesischen Geschichte, sondern auch alle sozialen Schichten und Klassen. Bis heute ist dies ablesbar an Ortsgrundrissen und an der Parzellierung ganzer Landschaften, und selbst die aktuelle Stadtplanung ist noch von dieser Tradition geprägt, setzt dabei Bürgermeister und Parteisekretär an die Stelle von Kaiser und Gottheit.

Dr. Hans-Wilm Schütte, Jahrgang 1948, ist einer der meistgelesenen deutschen Chinaautoren. Als promovierter Sinologe lehrte und forschte er an deutschen Hochschulen. Seit 1989 arbeitet er als freier Publizist. Mehrere seiner Chinareiseführer (Baedeker, Marco Polo) sind in Deutschland Marktführer, Bücher und Schriften von ihm erschienen auch in anderen Sprachen. Er ist Mitherausgeber des Großen China-Lexikons. Dr. Schütte lebt in Hamburg.

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Vortrag: „Das Deutschlandbild in China“
Mai
13

Vortrag: „Das Deutschlandbild in China“

Teilnahme vor Ort im Haus der Wissenschaft oder Online über Zoom. Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten (siehe unten).

Frau Ruirui Zhou

Während das Chinabild in den deutschen Medien bereits intensiv erforscht wurde, widmet sich dieser Vortrag der Herausarbeitung und Analyse derjenigen medialen Konstruktionen von Deutschlandbildern, die insbesondere den chinesischen Diskurs prägen. Während die deutsch-chinesischen Beziehungen lange Zeit primär durch wirtschaftliche Verflechtungen sowie funktional- und geopolitisch motivierte Interessen bestimmt wurden, rücken in jüngster Zeit transkulturelle und soziale Austausche zunehmend in den Fokus. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Produktion von Wahrnehmungen und Deutungsmustern, die nicht nur Images vermitteln, sondern auch gesellschaftliche Bedeutungszuschreibungen formen, kollektive Wahrnehmungen beeinflussen und damit auch eine „andere Wirklichkeit“ herstellen. Die zunehmende Präsenz Deutschlands in chinesischen Medien deutet auf ein wachsendes öffentliches Interesse hin, das sowohl kulturell als auch politisch gesteuert wird. Gleichzeitig führt der Aufstieg selbstverlegter Medien zur Erosion des Informations- und Interpretationsmonopols traditioneller Massenmedien, wodurch sich das Deutschlandbild in China diversifiziert. Diese Entwicklung geht jedoch nicht nur mit einer größeren Pluralität an Perspektiven einher, sondern auch mit der Reproduktion von Stereotypen und einer zunehmenden Oberflächlichkeit der Berichterstattung. Verschiedene Medienakteure haben auf Basis ihrer spezifischen Genre- und Diskurspositionierung feste Rezipientenkreise etabliert, wodurch unterschiedliche, teils widersprüchliche Deutschlandbilder in der chinesischen Öffentlichkeit entstehen.

Ruirui Zhou, © Miguel Ferraz

Ruirui Zhou ist Soziologin an der Universität Hamburg. In ihrer wissenschaftlichen Arbeit konzentriert sie sich auf Kulturpolitik im internationalen Vergleich, die Modernitätskonstruktion sowie Kultursoziologie mit Publikationen u.a. zu Kulturpolitikforschung, Kulturgeschichte, Kultursoziologie und Kulturentwicklung. Darüber hinaus ist sie als Kolumnistin tätig u.a. für chinesisch-sprachige Medien sowohl innerhalb als auch außerhalb des chinesischen Festlandes zu Themen wie Deutschlandbild, deutsche/europäische Gesellschaft sowie deutsch-chinesische Beziehungen.

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Vortrag: "Mein China: Erinnerungen an meine langjährigen Kontakte mit chinesischen Menschen im Bildungswesen"
März
25

Vortrag: "Mein China: Erinnerungen an meine langjährigen Kontakte mit chinesischen Menschen im Bildungswesen"

Teilnahme vor Ort im Haus der Wissenschaft oder Online über Zoom. Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten (siehe unten).

Prof. em. Dr. Ernst Preisig

Im Jahre 1998 machte der Referent seine erste Reise nach China, damals als Mitglied der Reisegruppe der Schweizerischen Konferenz der Lehrerbildungs-Institutionen. Dies war der Start seiner vielen interessanten Kontakte nach China, das sich in diesem Vierteljahrhundert enorm entwickelt hat. Das China von heute ist nicht mehr das China von 1998.

Im Vortrag erinnert sich der Referent in Form von Reminiszenzen an den ersten Kontakt und die vielen Begegnungen mit Dozierenden und Studierenden chinesischer Hochschulen. 

Nach der Ausbildung zum Volksschullehrer hat der Referent in Erziehungswissenschaften an der Universität Bern doktoriert. Seine erste Stelle war die Leitung der Arbeitsstelle für Hochschuldidaktik an der Universität Zürich. Anschließend wurde er zum Direktor einer Lehrerbildungsstätte in Bern gewählt, die er zwischen 1982 und 2002 leitete. Seine letzte berufliche Aufgabe war die Übernahme des Gründungsrektorats der Pädagogischen Hochschule Thurgau, die eine enge Kooperation mit der Universität Konstanz aufbaute. Zu den herausragenden Kooperationen weiter entfernt gehörte jene mit der CNU (Capital Normal University) in Beijing. Nach seiner Emeritierung setzte sich der Referent zum Ziel, die ersten Schweizer Schule in China, in Beijing aufzubauen.

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Koch-Workshop: Selbst Jiaozi machen
März
11

Koch-Workshop: Selbst Jiaozi machen

🥟 🥢 🎉

🥟 🥢 🎉

Jiaozi – Die Kunst der chinesischen Teigtasche 🥟✨

Jiaozi sind mehr als nur ein Gericht – sie sind ein Stück chinesische Kultur! Diese köstlichen, mit Fleisch oder Gemüse gefüllten Teigtaschen haben eine jahrtausendealte Tradition und spielen besonders während des chinesischen Neujahrs eine große Rolle. Ob gedämpft, gebraten oder gekocht – Jiaozi begeistern mit ihrem einzigartigen Geschmack und ihrer symbolischen Bedeutung für Glück und Wohlstand.

Erfahre mehr über die Geschichte, Zubereitung und kulturelle Bedeutung dieses ikonischen Gerichts und entdecke, warum Jiaozi in China weit mehr als nur eine Mahlzeit sind!


Informationen zu diesem Workshop:

Datum: 11. März (Di.), von 17:30 Uhr bis 19:00 Uhr

Ort: Konfuzius-Institut Bremen, Hillmannplatz 6. 28195 Bremen.

Gewünschte Teilnehmerzahl: 5 - 8 Personen

Füllungen: Lauch mit Schweine- oder Rinderhackfleisch und Zucchini mit Eiern

Kosten: Dieser Workshop ist kostenfrei.


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Familientag: Wir begrüßen das Jahr der Schlange
Feb.
1

Familientag: Wir begrüßen das Jahr der Schlange

In Kooperation mit dem Übersee Museum Bremen.


Das Frühlingsfest (Chūnjié 春节) markiert den Beginn eines neuen Jahres nach dem chinesischen Mondkalender. Im Jahr 2025 fällt dieses bedeutende Fest auf den 29. Januar.

Inmitten der festlichen Stimmung laden wir Sie herzlich ein, das Jahr der Schlange mit einem bunten Familientag im Übersee-Museum Bremen zu begrüßen!

Mit einer Vielfalt an Aktivitäten – Spielen, Basteln, Geschichten lauschen, gemeinsam kochen, lachen, entdecken, essen und trinken – feiern wir diesen besonderen Neujahrsauftakt. Freuen Sie sich auf eine lebendige Atmosphäre im stimmungsvoll beleuchteten Asienlichthof des Museums.

Seien Sie dabei und erleben Sie die Faszination des chinesischen Neujahrsfestes hautnah!


Programm:

13.00 bis 16.45                        Glücksrad: Chinesische Tierkreiszeichen

Hier gibt es was zu gewinnen
Mit Fenja Blankenhorn, Talea Schimkus, Lotte Wegener und Calvin Liu

EG, Eingang Asien

 

13.00 bis 16.45                        Ihr Name in chinesischen Schriftzeichen

Mit Hui Ye, Fangyuan Li und Haipeng Fu

EG, Ozeanien

13.00 bis 16.45                        Leseecke in Asien bei der Peking Oper

 

13.00 bis 16.45                        Chinesische Gesellschaftsspiele

                                                            Mit Yuexin Liu, Juliana Zschammer und Alexander Kaul

                                                             1.Stock, Africa Café

 

13.00 bis 16.45                        Infostand: Traditionelle Chinesische Medizin

                                                            Mit dem Institut für Chinesische Medizin Bremen

EG, Asien, bei der Medizinvitrine

 

13.00 bis 16.45                        Schlangen-Rallye durchs Museum

                                                            Digitale Rallye mit der App „Actionbound“                                                              

                                                            Asien, Info-Tisch

Einzelveranstaltungen

13.00 bis 16.00                        Workshop

                                                            Papier Falten und Stecken

                                                            Mit Shinan Yang

EG, Asien

 

13.15 bis 14.45                        Workshop

                                                            Chinesische Kalligrafie

                                                            Mit Zhi Li

                                                            1.Stock, Erleben, beim Walherz

 

13.15 bis 14.45                        Workshop

                                                            Chinesische Kochkurs - Jiaozi

                                                            Mit dem Team von „Mr. Dumpling“

                                                            2.Stock, Werkstatt

                                                            

13.30 bis 14.00                        Musik Performance

Moderation: Nicolas Fritzensmeier

Yunhuan Wang:

《金蛇狂舞 Jin She Kuang Wu

《彝族舞曲 Yi Zu Wu Qu

Jintian Ye & Yusen Zhang:

《敢问路在何方 Gan Wen Lu Zai He Fang

Jintian Ye:

《青玉案·元夕 Qing Yu An·Yuan Xi

Yutong Chen:

《喜洋洋 Xi Yangyang

《茉莉花 Moli Hua

《火把节之夜 Huoba Jie Zhi Ye

EG, Asien

 

13.30 bis 15.00                        Workshop

                                                            Scherenschnitte selbst gemacht

                                                            Mit Chuanye Li, Zerui Wu und Minghao Huang

1.Stock, Erleben, beim Walherz

 

14.00 bis 14.30                        Führung

Das chinesische Haus in der Asien-Ausstellung

                                                            Mit Dr. Renate Noda

                                                            Treffpunkt am Infotisch

                                                            

14.00 bis 16.30                        Kulinarisches

                                                            Chinesisches Fingerfood vom Restaurant Zui Yuan

Nicht im Eintrittspreis enthalten!

2.Stock, im CNC

 

14.15 bis 14.45                        Schnupperkurs

Chinesisch in 30 Minuten

                                                            Mit Tianyi Yu

                                                            2.Stock, CNC, Gegenüber vom Bison

14.30 bis 15.00                        Geschichten-Erzählen             

                                                            „Das Neujahrsmonster“
                                                           „Die Geschichte der chinesischen Tierkreiszeichen“
                                                            „Sitten und Gebräuche des Frühlingsfests“

                                                            EG, Asien, beim Gamelan

 

14.45 bis 16.15                        Workshop

                                                            Chinesische Teezeremonie

                                                            Mit Shanshan Yin

EG, Asien

 

15.00 bis 16.30                         Workshop

                                                            Chinesische Kochkurs - Jiaozi

                                                            Mit dem Team von „Mr. Dumpling“

                                                            2.Stock, Werkstatt

 

15.15 bis 16.45                         Workshop

                                                            Scherenschnitte selbst gemacht

                                                            Mit Chuanye Li, Zerui Wu und Minghao Huang

                                                            1.Stock, Erleben, beim Walherz

 

15.15 bis 16.45                        Workshop

                                                            Chinesische Kalligrafie

                                                            Mit Zhi Li

                                                            1.Stock, Erleben, beim Walherz

 

15.30 bis 16.00                        Führung

Die Seidenstraße – Austausch zwischen Ost und West

                                                            Mit Dr. Renate Noda

                                                            Treffpunkt am Infotisch

16.00 bis 16.30                        Musik Performance

Moderation: Nicolas Fritzensmeier

Yunhuan Wang:

《金蛇狂舞 Jin She Kuang Wu

《彝族舞曲 Yi Zu Wu Qu

Jintian Ye & Yusen Zhang:

《敢问路在何方 Gan Wen Lu Zai He Fang

Yusen Zhang:

《越人歌Yue Ren Ge

Yutong Chen:

《喜洋洋 Xi Yangyang

《茉莉花 Moli Hua

《火把节之夜 Huoba Jie Zhi Ye

EG, Asien

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Vortrag: „Die Bauernkapitalisten von Zhejiang“
Jan.
21

Vortrag: „Die Bauernkapitalisten von Zhejiang“

Teilnahme vor Ort im Haus der Wissenschaft oder Online über Zoom. Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten (siehe unten).

Dr. Hans-Wilm Schütte

Gern ist vom Stadt-Land-Gefälle in China die Rede, vor allem von ein paar hundert Millionen Wanderarbeitern, die auf dem Bau arbeiten oder Elektronik zusammenschrauben. Die Idee „reiche Stadt, armes Land“ stimmt aber so nicht. Beim Anflug auf die Provinz-hauptstadt Hangzhou erblickt man unter sich endlose Zeilen von bis zu vier Etagen hohen Villen, die sich entlang rechtwinklig kreuzender Straßen endlos in alle Richtungen zu er-strecken scheinen. Sie gehören Bauern, die auf den dazwischen liegenden Äckern aber längst nicht mehr arbeiten. In anderen Dörfern steht auch mal ein Porsche vor der Tür: Dort haben die Bauern schon in den 80er-Jahren Gemeinschaftsunternehmen gegründet, die inzwischen zu Konzernen herangewachsen sind – vom sozialistischen Kollektiv zur GmbH. Jedes Dorf hat sich auf ein Gewerbe spezialisiert, und manche Gemeinschaftsfirmen ehemaliger Bauern sind heute landesweit aktiv, haben Tochterfirmen in anderen Provinzen gegründet. Die eigentliche Arbeit an der Werkbank oder auf dem Acker erledigen Wanderarbeiter aus anderen Provinzen.

Der Vortrag basiert auf Recherchen in den Jahren 2012 und 2013, die publiziert wurden in dem Buch China unter der Lupe. Reportagen aus einer modernen Provinz. Gossenberg: Ostasien Verlag 2017.

Dr. Hans-Wilm Schütte, Jahrgang 1948, ist einer der meistgelesenen deutschen Chinaautoren. Als promovierter Sinologe lehrte und forschte er an deutschen Hochschulen. Seit 1989 arbeitet er als freier Publizist. Mehrere seiner Chinareiseführer (Baedeker, Marco Polo) sind in Deutschland Marktführer, Bücher und Schriften von ihm erschienen auch in anderen Sprachen. Er ist Mitherausgeber des Großen China-Lexikons. Dr. Schütte lebt in Hamburg.

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Filmvorführung: „Black Dog (Weggefährten)“ – Chinesischer Titel:    狗阵 (Gǒu Zhèn) im Kino City 46
Dez.
12

Filmvorführung: „Black Dog (Weggefährten)“ – Chinesischer Titel: 狗阵 (Gǒu Zhèn) im Kino City 46

Am 12. Dezember kommt der in Cannes preisgekrönte Film BLACK DOG – WEGGEFÄHRTEN von Guan Hu endlich in die deutschen Kinos.

Nach einem langen Gefängnisaufenthalt kehrt Lang in seine Heimatstadt zurück. Im Vorfeld der Olympischen Spiele 2008 ist dort alles im Umbruch, die Gebäude sind zum Abriss freigegeben und es soll gegen die streunenden Hunde besonders den „Schwarzen Hund“ vorgegangen werden. Lang, der verzweifelt nach einem Neuanfang sucht, wird Teil eines Teams von Hundefängern und entwickelt unerwartet eine tiefe Bindung zu dem Tier, das ebenso einsam und verloren ist wie er selbst. Gemeinsam begeben sie sich auf eine Reise, die Langs Leben für immer verändern wird.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des City 46: https://www.city46.de/programm/november-2024/neu-in-bremen-1#c30816

Trailer: https://youtu.be/Me_8bTINagY

Infos zum Regisseur

Guan Hu, geboren 1967 in Beijing, ist ein renommierter chinesischer Filmregisseur und Drehbuchautor. Als Absolvent der Beijing Film Academy ist er bekannt für seine Beiträge zum "Sechsten Generation" Kino Chinas, das durch einen realistischen, oft düsteren Blick auf das moderne China geprägt ist. Er wird von in- und ausländischen Filmkritikern als einer der selbstbewusstesten Regisseure Chinas angesehen. Seine Werke, geprägt von humanistischem Anliegen und realistischer Kritik, besitzen einen starken persönlichen Stil, gekennzeichnet durch scharfsinnige und einzigartig innovative Perspektiven, lebendig realistische Kinematografie und eine detaillierte audiovisuelle Handwerkskunst, die präzise die Wahrnehmungen und die kritische Sichtweise gewöhnlicher Menschen auf Gesellschaft und Welt vermittelt.

Infos zu Eddie Peng

Eddie Peng ist ein in China sehr bekannter Schauspieler, der mit der Arbeit an BLACK DOG – WEGGEFÄHRTEN den langgehegten Traum einer Zusammenarbeit mit Guan Hu endlich erfüllen konnte. Während der Dreharbeiten entwickelte er eine so starke Bindung mit Xin, dem Hund der den Titelgebencharakter Black Dog spielt, dass er ihn adoptierte.

Pressezitate

„Es ist ein Film, der einem den Glauben an die Wirkkraft des Kinos wiedergeben kann.“ SPOT Media & News

„Eine großartige, herzliche und authentische Liebeserklärung an den besten Freund des Menschen.“ Deutschlandfunk Kultur

„Bewegend und stimmungsvoll … in beeindruckenden Bildern erzählt.“ Variety

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Lesung: „Das schwierige schöne Leben - Ein deutscher Kaufmann in Shanghai 1906 bis 1952” - Dr. Christine Maiwald
Dez.
9

Lesung: „Das schwierige schöne Leben - Ein deutscher Kaufmann in Shanghai 1906 bis 1952” - Dr. Christine Maiwald

Tauchen Sie ein in die faszinierende Lebensgeschichte des Kaufmanns Hermann W. Breuer, der von 1906 bis 1952 mehr als die Hälfte seines Lebens in Shanghai verbrachte. Als langjähriger Mitarbeiter der Firma Melchers & Co. China prägte er bis 1945 den deutsch-chinesischen Handel. In den Jahren 1949 bis 1952 übernahm Breuer zudem diplomatische Aufgaben und setzte sich anschließend in Deutschland (1953–1963) für das Lastenausgleichsamt ein.

Seine Arbeit als Vorsitzender des Ostasiatischen Vereins Bremen e.V. bis 1973 war entscheidend dafür, das Interesse an China bei Politikern, Diplomaten und Kaufleuten zu fördern und die deutsch-chinesischen Handelsbeziehungen wiederaufzubauen.

Das Leben und Wirken Breuers, eindrucksvoll geschildert von seiner Großnichte Christine Maiwald im Buch „Das schwierige schöne Leben“ (Dölling und Galitz Verlag), ist eng verwoben mit der bewegten Geschichte Chinas: von der Kaiserzeit über die japanische Besatzung bis hin zur frühen Volksrepublik China.

Dauer: ca. 60 Minuten

Hermann W. Breuer im Büro von Melchers & Co. am Bund, ca. 1906 © Christine Maiwald

Die Lesung begleitet die Posterpräsentation „Ein deutscher Kaufmann in Shanghai 1906–1952 – Hermann W. Breuer (1884–1973)“, die vom 5. Dezember 2024 bis zum 11. Januar 2025 in der Zentralbibliothek zu sehen ist.

Die Posterpräsentation beleuchtet die besondere Biographie Hermann W. Breuers und gibt Einblicke in die chinesische Zeitgeschichte und die deutsch-chinesische Wirtschaftsgeschichte des 20. Jahrhunderts.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der Zentralbibliothek: https://stabi-hb.de/termine/dr-christine-maiwald-das-schwierige-schoene-leben/

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Vortrag: „Wahrheit oder Wirklichkeit - über die unterschiedlichen Potentiale des chinesischen und westlichen Denkens zur Lösung der globalen Probleme des 21. Jahrhunderts"
Nov.
25

Vortrag: „Wahrheit oder Wirklichkeit - über die unterschiedlichen Potentiale des chinesischen und westlichen Denkens zur Lösung der globalen Probleme des 21. Jahrhunderts"

Teilnahme vor Ort im Haus der Wissenschaft oder Online über Zoom. Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten (siehe unten).


Dr. Jürgen Schoer

Der Autor präsentiert die signifikant unterschiedlichen philosophischen Denkansätze Chinas und des Westens zum Verständnis des Menschen, der Gesellschaft und der Welt und bewertet diese sowie deren politische Umsetzungen anhand theoretischer Ansätze und praktischer Beispiele auf ihre Lösungspotentiale bezüglich globaler Herausforderungen, insbesondere des Klimawandels.

Dauer: ca. 60 Minuten

Auf Wunsch wird die Präsentation anschließend im pdf.-Format zur Verfügung gestellt.


1969 bis 1989 studierte Jürgen Schoer an der ETH Zürich und der Christian-Albrechts-Universität Kiel, promovierte an der Ruprecht-Karls-Universät Heidelberg und arbeitetete als wissenschaftlicher Angestellter in verschiedenen Landes- und Bundesministerien. Danach besetzte er verschiedene Führungspositionen in der Wirtschaft, zuletzt bis 2011 als kaufmännischer Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens. Bis 2021 war er Lehrbeauftragter an der FOM Bremen mit den Schwerpunkten Allgemeines Management, Corporate Finance und Ethik. Seit 2018 ist er außerdem in China lehrtätig, u.a. in Wuhan und Tai’ an.

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Vortrag: „Die Seidenstraße zwischen Krieg und Handel“
Nov.
6

Vortrag: „Die Seidenstraße zwischen Krieg und Handel“

Teilnahme vor Ort im Haus der Wissenschaft oder Online über Zoom. Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten (siehe unten).

Dr. Hans-Wilm Schütte

Der bekannteste Handelsweg der Geschichte ist zugleich der längste sowie derjenige, der die spannendsten Geschichten zu erzählen hat – zum Beispiel jene, wie er überhaupt zustande kam. Auch wenn in dem Oasengürtel, der sich zwischen dem tibetischen Hochland im Süden und dem Wüsten- und Steppengürtel gleich nördlich davon schon früher immer mal Güter getauscht worden sein dürften, lebte der Handel zwischen China und Zentralasien doch erst im 1. Jh. v. Christus auf, und zwar in der Folge einer gezielt verfolgten, an militärischen Zielen orientierten Zentralasienpolitik des Kaiserhofs unter Han-Kaiser Wu. Deren interes-santeste bauliche Zeugen sind heute noch in der Wüste westlich von Dunhuang zu entdecken, und aus römischen Quellen wissen wir über die weit nach Westen reichenden Auswirkungen, die die Öffnung der Handelsroute zeitigte.

Der Vortrag schildert vor allem die Entstehungsgeschichte der Seidenstraße, die zu ihrer ersten Blütezeit führte, geht aber auch auf ihre zwei weiteren Blütezeiten unter den Dynastien Tang und Yuan sowie auf die große Rolle des Kulturaustausches entlang der Seidenstraße ein. An die 70 Bilder illustrieren die mündliche Darstellung.

Dr. Hans-Wilm Schütte, Jahrgang 1948, ist einer der meistgelesenen deutschen Chinaautoren. Als promovierter Sinologe lehrte und forschte er an deutschen Hochschulen. Seit 1989 arbeitet er als freier Publizist. Mehrere seiner Chinareiseführer (Baedeker, Marco Polo) sind in Deutschland Marktführer, Bücher und Schriften von ihm erschienen auch in anderen Sprachen. Er ist Mitherausgeber des Großen China-Lexikons. Dr. Schütte lebt in Hamburg.

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Um Anmeldung zur Präsenzveranstaltung wird gebeten (entweder mit folgendem Formular oder per Mail an veranstaltung@konfuzius-institut-bremen.de).

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Vortrag: „Zur Bedeutung der Porzellanherstellung für die ökonomische Entwicklung Chinas der vergangenen tausend Jahre“
Okt.
22

Vortrag: „Zur Bedeutung der Porzellanherstellung für die ökonomische Entwicklung Chinas der vergangenen tausend Jahre“

Teilnahme vor Ort im Haus der Wissenschaft oder Online über Zoom. Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten (siehe unten).


Dr. Jürgen Schoer

Nach einem kurzen Überblick über die Geschichte der Porzellan-Produktion in China, deren philosophische Grundlagen, unterschiedliche Techniken, Produkte und Stile stellt der Autor am Beispiel der Geschichte der Porzellans-Produktion in dessen Welthauptstadt, Jingdezhen (China, Provinz Jiangxi), die Bedeutung dieser Ware für den chinesischen Außenhandel, seine Wirtschaft und seine Währung insbesondere in der MING-Zeit (14. bis 17. Jahrhundert) vor. Darüber hinaus werden die ökonomischen Folgen der Ermittlung und Kopie der chinesischen Produktionstechniken für Porzellan insbesondere durch holländische (Delft), deutsche (Meißen) und englische (Wedgwood) Hersteller untersucht und im Kontext aktueller technologischer Handelskonflikte zwischen dem Westen und China ausgeleuchtet.


Dauer: ca. 60 Minuten

Auf Wunsch wird die Präsentation anschließend im pdf.-Format zur Verfügung gestellt.

1969 bis 1989 studierte Jürgen Schoer an der ETH Zürich und der Christian-Albrechts-Universität Kiel, promovierte an der Ruprecht-Karls-Universät Heidelberg und arbeitetete als wissenschaftlicher Angestellter in verschiedenen Landes- und Bundesministerien. Danach besetzte er verschiedene Führungspositionen in der Wirtschaft, zuletzt bis 2011 als kaufmännischer Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens. Bis 2021 war er Lehrbeauftragter an der FOM Bremen mit den Schwerpunkten Allgemeines Management, Corporate Finance und Ethik. Seit 2018 ist er außerdem in China lehrtätig, u.a. in Wuhan und Tai´an.


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Um Anmeldung zur Präsenzveranstaltung wird gebeten (entweder mit folgendem Formular oder per Mail an veranstaltung@konfuzius-institut-bremen.de).

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